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| 01:00 Uhr

Lok kam auswärts unter die Räder

Schleife.. Am 6. Spieltag der Verbandsliga trat Lok Schleife beim SSV Lommatzsch an. Nach einer torreichen Partie mussten sich die Gäste dem Aufsteiger mit 30:37 geschlagen geben. (fw)


Schleife ging positiv gestimmt in die Partie, sie wollten endlich die ersten Auswärtspunkte einfahren. Was noch für dieses Vorhaben sprach war die Tatsache, das Lommatzsch in dieser Saison noch kein Heimspiel gewinnen konnte. Nach den Anfangsminuten, die durchaus ausgeglichen gestaltet werden konnten (4:5/8.), übernahmen die Hausherren nach und nach die Regie. Gerade aus dem Rückraum, vor dem man eigentlich gewarnt war, kamen sie immer wieder zu Torerfolgen. Zudem fehlte dem Gäste-Angriff in der Phase bis zur 18. Minute die nötige Durchschlagskraft. So dass Lommatzsch Schleife fast überrannte und durch ihren torgefährlichsten Angreifer eine deutliche 6:13-Führung erzielte. Erst zehn Minuten vor der Pause musste Lommatzsch dem hohen Tempo Tribut zollen, Schleife kam besser ins Spiel. Nun schlichen sich in das Spiel der Gastgeber Fehler ein, die die Gäste durch ihre Rückraumschützen nutzten und den R& uuml;ckstand verkürzten. Dennoch wechselte man mit einem 13:17-Rückstand die Seiten. Die Partie ging nach der Pause ebenso turbulent weiter. Beide Angriffsreihen bestimmten das Geschehen, wobei Schleife seine Aufholjagd fortsetzte (18:20/37.) In dieser Phase waren die Gäste drauf und dran das Spiel zu kippen. Doch Zeitstrafen und einige überhastete Abschlüsse brachten die Gastgeber wieder mit sechs Toren in Front. Dennoch gab sich Schleife nicht kampflos geschlagen und beteiligte sich mit an der munteren Torejagd. Mitte der zweiten Halbzeit stand es bereits 23:28. Aber den Gästen gelang es nicht den Anschluss mehr herzustellen, da die Abwehr und insbesondere die Torhüter die Lommatzscher Angreifer an diesem Tag nicht in Griff bekamen. In den Schlussminuten pendelte sich der Rückstand bei sechs Toren ein. Daran konnten auch neun Tore von Steve Hauffa nichts ändern. Am Ende stand eine deprimierende 30:37-Niederlage zu Buche. Damit trat Schleife auch nach dem dritten Auswärtsspiel die Heimreise ohne Punkte an. Nächste Woche kommt das Überraschungsteam dieser jungen Saison nach Schleife. Mit der HSG Bautzen stellt sich der aktuelle Tabellenführer vor. Schleife muss sich in der Abwehr unbedingt stabilisieren.

Lok Schleife: Koitschka, Wierick, Petrick (3), Loewens, Kowal (2), Ultsch (1), Hauffa (9/3), Thomas Krautz (3), Martin Krautz (4), Groth, Gurlit (8).