Gleich im ersten Spiel trafen die Rot- Schwarzen auf den Gastgeber. Überraschenderweise startete dieser mit vielen persönlichen Fehlern. Schleife nahm die Geschenke dankbar an und zog bis zur Halbzeit auf 12:6 davon. Auch nach dem Seitenwechsel dominierten zunächst die Rot- Schwarzen und waren dabei deutlich überlegen. Erst als die Lok beim Stand von 18:6 einen Gang zurückschaltete kam Kottmarsdorf wieder zurück. In den letzten Minuten wirkte das Schleifer Angriffsspiel etwas kraftlos, der Gastgeber rückte Punkt für Punkt näher. Letztlich konnte jedoch die Lok über einen, aufgrund der starken Anfangsphase verdienten 20:16- Erfolg jubeln.
Eigentlich sollte das Spiel gegen Energie Görlitz zu einer klaren Angelegenheit werden, doch weit gefehlt. Immer wieder setzten die Neißestädter den Rot- Schwarzen mit präzisen und raffinierten Angriffen zu. Nach dem Seitenwechsel (8:8) agierte die Lok aggressiver. Insbesondere im Angriff gelang es, sich entscheidend durchzusetzen. Mit einem kurzen Zwischenspurt erzielte Schleife eine 4- Punkteführung, die bis zum Ende (20:16) Bestand hatte.
Im Rückspiel gegen den Gastgeber erwischten die Rot- Schwarzen eine miserablen Start. Im Angriff unterliefen viele Eigenfehler, Kottmarsdorf zog auf 7:3 davon. Bis zum Seitenwechsel zeigte Schleife dann aber Kämpferqualitäten und verkürzte auf 7:8. Nach dem Wiederanpfiff gelang der Lok zwar prompt der Ausgleich, doch danach spielte praktisch nur noch der TV Kottmarsdorf. Mit Pauken und Trompeten ging Schleife in der 2.Halbzeit unter. Lediglich einige gelungene Abwehraktionen erinnerten an das Hinspiel, konnten aber die deutliche 12:23- Niederlage nicht verhindern.
Würde die Lok im Rückspiel gegen Görlitz die herbe Schlappe gegen den Gastgeber ohne weiteres wegstecken. Zunächst war dem Spiel beider Mannschaften Nervosität anzumerken. In einer zerfahrenen 1.Halbzeit sicherte sich Schleife eine 10:9- Führung. Genau wie gegen Kottmarsdorf schien den Rot- Schwarzen in der 2.Halbzeit das Spiel zu entgleiten. Die Neißestädter nutzten mehrere Abstimmungsfehler in der Lok-Abwehr zur 14:12-Führung. Diesmal kam die Lok noch einmal zurück. Mit einer starken kämpferischen Leistung glich Schleife aus und rettete am Ende eine 19:17- Führung ins Ziel.
Am 20. Februar muss die Lok endgültig Farbe bekennen, wohin denn nun die Reise geht. Dann empfangen die Rot-Schwarzen den ungeschlagenen Spitzenreiter Stahl Schmiedeberg und den Tabellenvierten Radeberger SV.
Lok Schleife: Frank Neumann, Michael Penk, Benno Cieslik, Hauke Heisch, Danilo Noack und Mike Schur.

 1. Stahl Schmiedeberg 8 288:133 16: 0
 2. Lok Schleife 8 184:143 14: 2
 3. TV Kottmarsdorf 8 185:144 12: 4
 4. Radeberger SV 8 182:167 10: 6
 5. TSV Waltersdorf II 8 183:201 8: 8
 6. TSV Wehrsdorf 8 170:168 6:10
 7. SV Kubschütz III 8 156:187 4:12
 8. Energie Görlitz 8 139:185 2:14
 9. BSV Sebnitz 8 126:225 0:16