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Lohsa will Dreiweiberner See aufwerten

Die Gemeinde Lohsa will am Hundestrand Dreiweiberner See eine Steganlage bauen und mit Pontons am Badebereich das Gewässer auch für Touristen interessanter machen.
Die Gemeinde Lohsa will am Hundestrand Dreiweiberner See eine Steganlage bauen und mit Pontons am Badebereich das Gewässer auch für Touristen interessanter machen. FOTO: mdr
Lohsa. Die Errichtung einer Schwimmsteganlage am Lohsaer Strand des Dreiweiberner Sees haben die Gemeinderäte der Einheitsgemeinde Lohsa am Dienstag beschlossen. Vorgesehen sind Wasserpontons am Badebereich und eine Kleinsteganlage am Hundestrand. mdr

Die wasserrechtlichen Genehmigungen liegen vor, informierte Bürgermeister Udo Witschas Räte und Gäste der Sitzung. Parallel werde die nochmalige Sanierung des Strandes durch die LMBV erfolgen. Die Maßnahmen würden sich nicht gegenseitig behindern.

Die im Beschluss ausgewiesene Kostenerhöhung von 80 000 auf 108 000 Euro begründete die Verwaltung auf Nachfrage aus dem Gemeinderat mit Sachverständigen- und Projektträgerkosten im Genehmigungs- und Planungsverfahren, die zuvor nicht konkret bekannt gewesen seien. Projektträger ist die LMBV. Der Eigenanteil der Gemeinde an der Finanzierung beläuft sich auf 25 Prozent und hat sich dementsprechend auf 27 000 Euro erhöht. Der bisher kalkulierten Kosten wurden aus dem Haushalt 2014 übernommen. Die Erhöhung wurde in den Haushaltsentwurf für 2015 eingestellt, der dem Gemeinderat am 12. Mai 2015 zur Beschlussfassung vorgelegt wird.

Ziel der Maßnahme ist die weitere Stärkung des Dreiweiberner Sees als touristische Ausweichmöglichkeit zu den sanierungsbedingt gesperrten Nachbarseen. Um künftig für Besucher des Lausitzer Seenlandes attraktiv zu blieben, seien Basisinfrastrukturanlagen wie eine Steganlage für den Wassertourismus erforderlich, so die Begründung der Gemeindeverwaltung.