| 01:40 Uhr

Liederreigen mit „Eintracht“

Der Volkschor Eintracht begeisterte die Konzertbesucher in Trebendorf. Foto: Martina Arlt/mat1
Der Volkschor Eintracht begeisterte die Konzertbesucher in Trebendorf. Foto: Martina Arlt/mat1 FOTO: Martina Arlt/mat1
Trebendorf. Zum traditionellen Frühlingskonzert hat die Domowina-Ortsgruppe am Sonnabend in den Trebendorfer Kastanienhof eingeladen. Die Musikfreunde aus den umliegenden Dörfern folgten gern der Einladung von Angelika Balzke, die die Ortsgruppe leitet. Von Martina Arlt

Hoch erfreut war Angelika Balzke, als auch der letzte Stuhl im Saal des Kastanienhofes besetzt war. 80 Gäste aus Halbendorf, Mühlrose, Schleife und Trebendorf verlebten nun einen gemütlichen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen sowie Gesang. Die einstündige musikalische Einstimmung übernahm am Samstagnachmittag der 25-köpfige Gemischte Volkschor "Eintracht" Bad Muskau unter der Regie von Björn Sobota. Die Sänger stimmten die Trebendorfer Gäste mit ihrem reichhaltigen musikalischen Repertoire auf den Frühling ein. Wilfried Grundmann kündigte die musikalischen Stücke an, Franz Jurk begleitete am Piano und Stefanie Gieke trug Rezitationen vor.

Die Bewirtung in ihrem "Kastanienhof" in Trebendorf übernahmen die Wirtsleute Cordula und Hartmut Paulick.

Nicht nur die Zuhörer, sondern auch der Chor war am Ende in Trebendorf total begeistert, wie Chormitglied Ralf Buttker betonte. "Der Auftritt war für uns wunderbar, umrahmt von Herzlichkeit und einer liebevollen Aufnahme durch die Organisatorin Angelika Balzke. Ein so zahlreich erschienenes und begeisterungsfähiges Publikum haben wir schon seit langem nicht mehr erlebt. Dafür ein herzliches Dankeschön", sagte Buttke für den Gemischten Chor vor dem Publikum.

Mit einem stürmischen Applaus und begeisterten Zuhörern endete ein sehr abwechslungsreiches Konzert mit Frühlingsweisen, Volksliedern und Rezitationen. Die vielen dankbaren Gäste nahmen nicht nur die stimmungsvollen Lieder gut an, sondern auch die Soloeinlage von Chorleiter Björn Sobota. Dieser sehnte gemeinsam mit dem Publikum eine besondere Zeit herbei: "Wenn der weiße Flieder wieder blüht. . ."

Beim Duett "Machen wir's den Schwalben nach" der beiden Solisten Renate Bender und Wilfried Grundmann - einer Melodie aus der Operette "Die Csardasfürstin"- gab es für das Publikum kein Halten mehr, es wurde gemeinsam gesungen, geklatscht und mitgeschunkelt.

Der Domowina-Ortsgruppe gehören 65 Mitglieder an. Sie haben ihr Domizil normalerweise auf dem neuen Schuster-Hof. "Im Moment richten wir dort die Museumsscheune ein. In dieser werden künftig alte bäuerliche Geräte und auch Schulmöbel aus früheren Zeiten ausgestellt", so Angelika Balzke.

Die Mitglieder der Domowina-Ortsgruppe sind auch immer aktiv zur Stelle, wenn es um die Gestaltung von kulturellen Höhepunkten im Ort geht.

Vom 11. bis 20. April geben sie in der Kita Unterstützung beim Ostereiermalen und Waleien. Sie werden den Kindern sorbische Sitten, Bräuche und Sagen näher bringen.

Am 28. April wickeln die Domowina-Mitglieder mit dem Frauenverein des Ortes die Maibaumgirlande mit einer Länge von über 30 Metern.