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| 01:37 Uhr

„Leitstellen-Team muss keine Angst haben“

Weißwasser.. „Bis zum 25. März sollen sich die Mitarbeiter aus der Leitstelle in Weißwasser erklären, ob sie in die künftige Großleitstelle in Hoyerswerda wechseln wollen oder nicht. Gabi Nitsche

“ Das sei die Quintessenz eines einstündigen Gesprächs, zu dem NOL-Landrat Bernd Lange und Hans Richter, Fachbereichsleiter Brand- und Katastrophenschutz im NOL am Donnerstag vor Ort weilten. Das Team um Leitstellen-Chef Rudi Bartel hatte um dieses Gespräch gebeten. „Wir wollen doch wissen, was mit uns wird, wenn unsere Leitstelle geschlossen wird“ , hatte sich Disponentin Bärbel Leiser am Heiligabend an den Landrat gewandt, als dieser während seiner „Stollentour“ in der Leitstelle zu Besuch war.
An diesem Tag hatte er ihr Mut zugesprochen und gemeint, niemand brauche Angst haben, nach der Zusammenlegung ohne Arbeit dazustehen. Das habe er auch am Donnerstag wiederholt, so Lange auf RUNDSCHAU-Nachfrage. Bernd Lange betonte, dass jene, die nicht nach Hoyerswerda wechseln, dann in der Landkreisverwaltung eingesetzt würden. Er fügte hinzu: „Wer aber gern zum 1. Januar 2011 in der zentralen Leitstelle in Hoyerswerda eingesetzt werden möchte, muss vorher entsprechend qualifiziert werden, damit er eine Chance bei der Bewerbung hat.“ Um jetzt Nägel mit Köpfen zu machen, nimmt die vor zwei Jahren gegründete und zwischenzeitlich pausierende Arbeitsgruppe „Leitstelle“ wieder ihre Tätigkeit auf.
Unter Leitung von Hans Richter gehe es um künftige Strukturen, die Zahl der Mitarbeiter und darum, in welcher Form die Landkreise die neue zentrale Großleitstelle betreiben wollen. „Ob eine Kooperationsvereinbarung getroffen oder ein Zweckverband gegründet werden soll - das ist alles noch völlig offen“ , so Bernd Lange.
Die Zahl der Leitstellen in Sachsen soll bis 2011 von derzeit noch 20 auf fünf reduziert werden. Als Standort für den Bereich Oberlausitz-Niederschlesien mit den künftigen Kreisen Görlitz und Bautzen hatte sich der Landrätekonvent Mitte Januar für einen Neubau in Hoyerswerda entschieden (die RUNDSCHAU berichtete).