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| 02:46 Uhr

Leag-Gelder sollen verteilt werden

Weißwasser. Für das Jahr 2017 hat die Stadt Weißwasser mit dem Bergbaubetreiber Lausitz Energie Bergbau AG (Leag) einen Folgevertrag nach dem Vattenfall-Verkauf vereinbart. Das bestätigte Leag-Sprecher Thoralf Schirmer bereits im vergangenen Jahr. Christian Köhler

Gemäß der Vertragsvereinbarungen soll die Stadt die 350 000 Euro - die Weißwasser nun erhalten hat - auf verschiedene Bereiche verteilen.

Wie Oberbürgermeister Torsten Pötzsch (Klartext) informiert, sei nicht vorgesehen, die Förderung von Vereinen der Stadt von 100 000 Euro zu kürzen. "Die Vereine sollen nicht bestraft werden, nur weil es in diesem Jahr weniger Geld vom Bergbaubetreiber gibt", sagt Pötzsch. Nach RUNDSCHAU-Informationen hatte es in den vergangenen Jahren Überweisungen des Energiekonzerns an die Stadt zwischen 700 000 und einer Million Euro gegeben. Leag prüfe derzeit sämtliche Verträge. Weißwasser stehe deshalb noch in Verhandlung für die kommenden Jahre. Wie die Gelder 2017 verteilt werden, soll im Stadtrat am heutigen Mittwoch ab 16 Uhr diskutiert werden. Der größte Teil des Geldes, etwa 190 000 Euro, soll dabei laut Oberbürgermeister den Vereinen und der Verbesserung der kommunalen Infrastruktur zugutekommen. Das letzte Wort dabei haben jedoch die Stadträte.

Wie Torsten Pötzsch weiter informiert, sei auch vorgesehen, über den Termin der Bürgermeisterwahl in diesem Jahr zu beraten. "Weil die Wahl mit der Bundestagswahl zusammengelegt werden soll, hängt es davon ab, ob Bundespräsident Gauck den vorgeschlagenen Wahltermin im September bis zu unserer Sitzung genehmigt", so Pötzsch. Sollte der Bundespräsident die Entscheidung vertagen, soll auch die Beratung des Wahltermines in Weißwasser auf die Stadtratssitzung im Februar verlegt werden.

Das gilt auch für die Berufung des zweiten Geschäftsführers der Stadtwerke Weißwasser (SWW). Wer die Nachfolge von Petra Brünner, die als Geschäftsführerin des Wasserzweckverbandes "Mittlere Neiße - Schöps" tätig ist, übernimmt, soll ebenfalls im Februar im Stadtrat diskutiert werden. Laut Oberbürgermeister gäbe es mehrere Bewerbungen, die ausgewertet werden.