ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 20:08 Uhr

Rührende Fleißarbeit im Ehrenamt
Lausitzer Sterne nähen für Neugeborene in Weißwasser

Monika Viete, Stephanie Wehlam, Steffi Petrick, Susan Drost und Marlies Buttler (v.l.n.r.) nähen Mützen und Tücher für Neugeborene.
Monika Viete, Stephanie Wehlam, Steffi Petrick, Susan Drost und Marlies Buttler (v.l.n.r.) nähen Mützen und Tücher für Neugeborene. FOTO: Robert Seidel/Soziales Netzwerk
Weißwasser. Engagement von Bürgern für Bürger wird gefördert. Frauen fertigen Begrüßungsgeschenke für den Nachwuchs glücklicher Eltern an.

Frauen aus Weißwasser bringen die Nähmaschinen in einer Lausitzer Sterne Aktion für den guten Zweck auf Hochtouren. Denn die Mitarbeiter der Neugeborenenstation des Krankenhauses freuen sich besonders über hübsche Mützchen und Tücher, die als Begrüßungsgeschenke für die glücklichen Eltern und ihren Nachwuchs entstehen.  Schon beim ersten Lausitzer Sternentag haben an sechs Mitmach-Punkten mehr als 50 Bürger für den guten Zweck aktiv mit angepackten. Auch Stephanie Wehlam bei der Aktion „Nähen für die Neugeborenenstation“.

„Nach meiner Rückkehr im Februar ist es auch mein Ziel, das Leben in Weißwasser aktiv mitzugestalten. Ich will entgegen aller Kritik zeigen, dass meine Heimatstadt für jeden tolle Angebote bereithält. Deshalb  bringe ich mein Hobby, das Nähen, den Einwohnern näher, teile meine Erfahrungen und lerne aus dem Austausch mit anderen“, erzählt sie. Immer donnerstags gibt die Weißwasseranerin von 17 bis 20 Uhr ehrenamtlich Nähkurse im Soziokulturellen Zentrum Telux unter dem

Namen Fabrik-Nähe. „Als ich von den Lausitzer Sternen und den Mitmach-Aktionen gehört hatte, wollte ich mich gern beteiligen und zeigen, dass es sich lohnt, Gutes zu tun“, so Stephanie Wehlam weiter.

Die Aktion kam so gut an, dass prompt eine Fortsetzung für Anfang August geplant wurde. Auch Steffi Petrick von Steffis Glücksfabrik aus Weißwasser war Feuer und

Flamme. Mehr als 100 Euro an Spenden hat sie gesammelt, um davon einen hochwertigen Jersey-Stoff kaufen zu können. Ihre Schwester Susan Drost unterstützte sie. Mit anderen Selbsthilfe-Aktiven wurde der Geldbeutel gezückt. Und in der vergangenen Woche ratterte in Steffis Glücksfabrik die Nähmaschine heiß.

Robert Seidel, der Projektleiter der Lausitzer Sterne, spendierte dann noch die benötigten Zangen und Druckknöpfe, so dass mit vereinten Bemühungen Tolles geleistet werden konnte. Mehr als 120 Mützen und Tücher wurden hergestellt.

Die Übergabe an das Weißwasseraner Krankenhaus erfolgt Anfang

September. Und das Engagement der Frauen geht weiter. Beim nächsten Lausitzer

Sternentag am 16. November wollen sie kleine Weihnachtsgeschenke basteln. Diesmal nicht für die Jüngsten, sondern für die Senioren in Heimen und Wohneinrichtungen. Jeder, der sich einbringen möchte, jeder, der etwas Gutes tuen will, ist herzlich willkommen.

Lausitzer Sterne-Aktion
Sommerakademie der Perspektive(n) Weißwasser
Pflanzaktion am Boulevard
Sonnabend, 8. September, 12 bis 16 Uhr

(kw)