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| 17:40 Uhr

Strukturwandel
Lausitzer Leitbild wird entwickelt

Weißwasser/Hoyerswerda. Bürger in Sachsen und Brandenburg werden vor Ort zu eigenen Ideen befragt. Von Christian Köhler

Die Zukunftswerkstatt will Bürger in Ostsachsen befragen, um ein Leitbild für die Lausitz zu schaffen, was nach der Braunkohleverstromung kommt. Das Leitbild wird eine Vision für die Lausitz von morgen sein und den Rahmen für die künftige Ausrichtung der Regionalpolitik schaffen, heißt es aus dem Weißwasseraner Rathaus. Wichtig sei der Zukunftswerkstatt, dass sich die Lausitzer aktiv in das Entwickeln des Leitbildes einbringen.

Deswegen ist das Team der Zukunftswerkstatt Lausitz an mehreren Orten unterwegs, um mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen. Die Beiträge aus den Bürgerdialogen fließen in die Ausarbeitung des Leitbildes ein, hieß es.

Im Juni und Juli 2019 ist das Team der Zukunftswerkstatt Lausitz über die ganze Lausitz verteilt mit Infoständen unterwegs: Auf Märkten, an Bahnhöfen und auf Veranstaltungen werden Gespräche mit den Einwohnern der Städte gesucht.

Erläutert wird der Auftrag der Zukunftswerkstatt Lausitz, wozu es das Leitbild braucht und weshalb es sich lohnt, daran mitzuwirken.

Am 14. Juni ist das Team der Zukunftswerkstatt Lausitz von 10 bis 12 Uhr in Weißwasser an der Südpassage am Sachsendamm. In Bad Muskau ist das Team am 14. Juni vor dem Supermarkt an der Berliner Chaussee anzutreffen.

Am Samstag, 15. Juni, gibt es einen Stand am Boxberger Ufer des Bärwalder Sees (vormittags) und vor dem Markt in Boxberg (Friedensstraße).

In Hoyerswerda ist das Team am 16. Juni nachmittags am Platz gegenüber dem Zoo und am 6. Juli auf dem Wochenmarkt am Lausitzer Platz. Über Pfingsten waren Mitarbeiter der Zukunftswerkstatt Lausitz zudem in Lohsa, in Steinitz sowie in Schwarzkollm gewesen.

„Die Erarbeitung eines Leitbildes soll von den Bürgern aktiv begleitet werden“, erklärt dazu jüngst Weißwassers Oberbürgermeister Torsten Pötzsch (Klartext). Er hofft, dass die Bürger mit ihren Ideen so Eingang in die Zukunftsplanungen nach der Kohleverstromung finden. Bislang haben dazu mehrere Bürgerdialoge in der gesamten Lausitz stattgefunden. Parallel gibt es die Bürgerbefragungen auch in Brandenburg.