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| 11:38 Uhr

Wirtschaft
Landkreis Görlitz geht in die Offensive

Görlitz. Landrat Bernd Lange schreibt an die Firmen und Verbände, die in einer gemeinsamen Erklärung den Ausstieg aus der Kohleverstromung gefordert haben.

In einer kürzlich bekannt gewordenen Erklärung fordern 51 Konzerne und Wirtschaftsverbände von der künftigen Bundesregierung einen „verlässlichen und sozialverträglichen Ausstiegspfad bei der Kohleverstromung“. Für den Landkreis Görlitz hätte dieser Ausstieg aus der Braunkohleverstromung gravierende Folgen.

Aus diesem Grund wandte sich Landrat Bernd Lange (CDU) jetzt in einem Schreiben an die betreffenden Konzerne und Wirtschaftsverbände in der Bundesrepublik. Darin fordert er diese auf, gemeinsam mit dem Kreis alternative Konzepte zur Kohleverstromung zu entwickeln. „Wir sind zuversichtlich, dass Sie uns mit dem wirtschaftlichen-strategischen Willen Ihrer Unternehmen, mit der geballten Kompetenz und Kraft Ihrer 450 000 Mitarbeiter/innen, mit dem Schub aus den von Ihnen weltweit im Jahr erwirtschafteten 350 Milliarden Euro aktiv dabei unterstützen, diesen schwierigen Pfad zu finden und mutig zu betreten“, so der Landrat in seinem Schreiben. 
Gemeinsam mit der Entwicklungsgesellschaft Niederschlesische Oberlausitz mbH appelliert er an die soziale Verantwortung der Unternehmen und wünscht sich einen aktiven Dialog mit den Unterzeichnern der Erklärung.

Siemens, Adidas, Hermes, Hochtief und Co. fordern unter anderem, dass die Umsetzung des Klimaschutzplanes 2050 zum Modernisierungsprogramm für Deutschland werden soll.