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| 01:00 Uhr

Landrätekonvent will „Bürgernähe stärken“

Hoyerswerda.. Die Landräte und Oberbürgermeister der Region wollen die geplante Verwaltungsreform in Sachsen konstruktiv begleitet. Das haben die Mitglieder des Landrätekonvents Oberlausitz-Niederschlesien gestern bei ihrer Tagung im Hoyerswerdaer Rathaus erneut deutlich gemacht.

Absolute Priorität habe die Frage, wie künftig welche Aufgaben im Freistaat verteilt werden sollen. „Uns wurde zugesichert, dass es bis zum Ende dieses Jahres Klarheit über die Zeitachse und die Aufgabenzuordnung gibt“ , erklärte Bernd Lange, Landrat des Niederschlesischen Oberlausitzkreises und Sprecher des Landrätekonvents, gegenüber der RUNDSCHAU. Mit Spannung würden Landräte und Oberbürgermeister auf die Eckwerte warten, die ein Lenkungsausschuss bis Dezember vorlegen soll.
Im Konvent herrsche Konsens darüber, dass man innerhalb der Region Oberlausitz-Niederschlesien mehr Aufgaben übernehmen wolle. „Wir wollen Bürgernähe erhalten und nach Möglichkeit weiter ausbauen“ , betonte Bernd Lange.
Die Vorstellungen und Forderungen des Landrätekonvents nahm Dr. Jürgen Staupe, Staatssekretär des sächsischen Innenministeriums mit nach Dresden. Er hatte gestern ebenfalls am Landrätekonvent in Hoyerswerda teilgenommen. (ck)