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| 15:30 Uhr

Trebendorf
Lärmbelästigung durch den Tagebaubetrieb

Trebendorf. Trebendorfer glauben den Messergebnissen des Tagebautreibers nicht.

Zu Beginn der zweiten Januarwoche sei die Lärmbelästigung aus dem Tagebaubetrieb auf die Anwohner in Trebendorf extrem gewesen, schilderte Uwe Radtke in der jüngsten Ratssitzung. Noch etwa einen Kilometer entfernt von der Wohnbebauung sei die Belastung vor allem für Kinder sehr hoch. „Wie will der Mensch das verkraften, der berufstätig ist und Schlaf braucht?“, fragt sich Radtke, der zu diesen Anwohnern gehört. Er werde in der AG Immissionsschutz das klar ansprechen. „Welchen Schutz will die Leag für uns ergreifen?“ Der Trebendorfer macht keinen Hehl daraus, dass er die bisher von dem Unternehmen präsentierten Messergebnisse anzweifelt. Deutlich werde die Belastung nur, wenn rund um die Uhr und ständig gemessen werde.

Er sehe ebenfalls Handlungsbedarf, so Bürgermeister Waldemar Locke. „Wir holen uns die Leag in den nicht öffentlichen Teil und die Beiräte Bergbau dazu“, kündigte er an. Indes berichtete Tilo Niemz, er habe sich eine Mess-App auf sein Smartphone heruntergeladen und in einer Nacht 70 Dezibel gemessen, am Tage seien es noch stolze 60 gewesen. Nichts sei mit 45,  wie es die Leag gesagt habe, so Niemz.

(ni)