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| 10:43 Uhr

Straßenverkehr
Kurze Grünphasen ärgern Autofahrer in Weißwasser

Bislang sieht die Straßenbehörde bezüglich der Ampeln in der Berliner Straße keinen Handlungsbedarf.
Bislang sieht die Straßenbehörde bezüglich der Ampeln in der Berliner Straße keinen Handlungsbedarf. FOTO: Torsten Richter-Zippack
Weißwasser. Die Ampel-Schaltungen an zwei Kreuzungen in Weißwasser bringen Autofahrer regelmäßig auf die Palme: zu kurz grün, längere Rotphasen, sagen geplagte Fahrer. Die Stadt sagt: nicht zuständig. Das Landesamt für Verkehr sagt: kein Handlungsbedarf. Von Torsten Richter-Zippack

Die beiden doppelten Ampelanlagen in der Berliner Straße in Weißwasser sorgen bei vielen Autofahrern regelmäßig dafür, dass der Blutdruck in die Höhe schnellt. Konkret geht es um die Kreuzungen der Berliner Straße mit der Mühlenstraße und mit der Tiergartenstraße.

Die Grünphasen sind relativ kurz, die Rotphasen umso länger, und beide Ampelkreuzungen sind nicht aufeinander abgestimmt, argumentieren die Autofahrer laut eigenen Recherchen. An mindestens einer der beiden Ampeln heißt es demzufolge: Warten.

Beim Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) sind allerdings noch keine entsprechenden Beschwerden eingegangen, sagt Sprecherin Isabel Siebert. Daher gebe es keinen Handlungsbedarf.

Ursprünglich wurden die Ampeln von der Stadt Weißwasser geplant und gebaut. Das Lasuv hatte sie später übernommen.  „Wir gehen davon aus, dass eine Koordinierung damals mituntersucht und wahrscheinlich aufgrund ungünstiger Bedingungen verworfen wurde. Denn die beiden Kreuzungen sind nur rund 650 Meter voneinander entfernt. Hinzu kommen einmündende Anwohnerstraßen“, erklärt Isabel Siebert. Vonseiten des Weißwasseraner Rathauses heißt es lediglich, dass die Kommune dafür nicht zuständig sei.