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| 02:54 Uhr

Kunstverein widmet sich dem Künstler-Ehepaar Wendt

Hoyerswerda. Der Hoyerswerdaer Kunstverein folgt seit langem der Erkenntnis des Kulturphilosophen Martin Buber „Alles wirkliche Leben ist Begegnung. Martin Schmidt

" Diesem Ziel dienen auch die Gespräche mit Rudolf Renner, dem Leiter der Galerie BASF Schwarzheide, bei denen dieser bewundernswert lebendig und locker von seinen Begegnungen mit bildenden Künstlern unserer Zeit erzählt.

Am kommenden Donnerstag, dem 20. November, um 19 Uhr steht das Leben der Künstler Margo und Günther Wendt aus Senftenberg auf dem Plan. Von beiden befinden sich Arbeiten in Hoyerswerda. Außerdem präsentieren derzeit Ausstellungen bei Vattenfall in Cottbus und im Museum Senftenberg Werke der beiden Künstler. Ihre Lebenswege spiegeln in besonderer Weise das 20.Jahrhundert wider und ihre Werke faszinieren immer neu.

Margo Wendt stammte aus Russland, Günther Wendt aus Senftenberg, beide studierten in Berlin Charlottenburg, lebten mit ihren vier Kindern in Senftenberg arbeiteten dort, bis die Nachkriegszeit hart in ihr Leben eingriff.

Davon werden Rudolf Renner, der als Gespiele der Kinder, Freund der Künstler im Haus Wendt ein- und ausging, die älteste Tochter Jutta Williams und ihr jüngster Bruder Till Wendt aus Berlin erzählen. Der Kunstverein gestaltet den Abend so, wie es einst bei diesen Künstlern üblich war: mit Tee und Russisch Brot.

Alle Kunstfreunde sind herzlich eingeladen, in freundlicher Atmosphäre Bilder zu betrachten und lebendig erzählte Geschichten anzuhören.