Es hänge nun von der Witterung ab, ob der Belag wie geplant bis zum 20. Dezember verlegt werden kann, sagt Vereinsvorsitzender Hans-Jürgen Beil. Anfang nächster Woche komme ein Mitarbeiter der beauftragten Spezialfirma aus Düsseldorf, um das zu entscheiden.

Der Verein, so Beil weiter, habe den Förderantrag für den Bau selbst gestellt. So konnte eine 50-Prozent-Förderung für den Vereinssport genutzt werden. Den Eigenanteil von 60 000 Euro leistet die Stadt. Die Investition ist in der Prioritätenliste mit aufgeführt, die der Stadtrat vergangene Woche beschlossen hat. Der VfB selbst beteiligt sich mit Arbeitsleistungen.

Der Verein betreibt die Sportanlage künftig anstelle der Stadt. Voraussetzung dafür sei aber, dass er sie in ordentlichem Zustand vorfindet, so Beil. Daher werde nicht nur der größere Platz für 800 000 Euro mit Kunstrasen ausgestattet, der hinter dem Turnerheim liegt, sondern auch der kleinere Trainingsplatz nahe der Bundesstraße. Vor allem der Nachwuchs, die E- und F-Junioren, werden die sehr strapazierfähige Spielfläche ganzjährig nutzen, sagt Beil. Komplett mache die Anlage ein Naturrasenplatz für Frühjahr und Sommer.