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| 12:36 Uhr

Veranstaltung
Kultursofa lädt zum Konzertabend

Die Weißwasseraner Band „Forget Your Hope“ bei ihrem Auftritt im vergangenen Jahr bei Rock das Sofa.
Die Weißwasseraner Band „Forget Your Hope“ bei ihrem Auftritt im vergangenen Jahr bei Rock das Sofa. FOTO: Christian Köhler
Weißwasser . Seit sieben Jahren veranstaltet der Verein Kultursofa Weißwasser ein Open-Air-Konzert in der Station Junger Naturforscher und Techniker. Während der Verein sich sonst im September Bands und Musiker eingeladen hat, „haben wir in diesem Jahr im Rahmen des 65. Geburtstages der Station gedacht, wir machen das im Sommer“, erklärt Vereinsvorsitzender Maik Kutschke.

Am Samstag gibt es dann  Rock-Musik von drei Bands verschiedener Genres. Zudem bietet  der Verein zu Beginn eine offene Bühne für Talente. „Es ist die Idee, nicht nur regionalen Nachwuchsbands eine Auftrittsmöglichkeit in unserer Stadt zu geben“, so Maik Kutschke, „sondern es sollen auch Einheimische, die Lust haben, etwas zu präsentieren, eine Bühne erhalten.“ Denn aus Sicht der Mitglieder sei es um die Subkultur in der Stadt nicht gut bestellt. Zwar gebe es etablierte Kultureinrichtungen, aber gerade für Jugendliche und solche Einwohner, die sich nicht mit „Mainstream“ zufrieden geben, werde wenig geboten. „Wir alle wohnen in Weißwasser, wünschen uns, dass die Stadt nicht im Tiefschlaf versinkt“, sagt Kutschke. Konzerte, an denen alle teilhaben und im Grunde auch mitmachen können – es wird kein Eintritt genommen – seien da ein „Wachmacher“.

Ab 20 Uhr startet die offene Bühne für eine Stunde. Franziska Stölzel aus Weißwasser beispielsweise will mit ihrer Gitarre einige Lieder zum Besten geben. Danach geben sich die Dresdener Band „Tu Aca No“ – die gepflegte 70er Rock-Musik auf die Bühne bringt –, die Weißwasseraner Combo „Forget your Hopes“ sowie die Berliner Metal-Band XXX die Ehre. „Wir hoffen auf einen schönen Konzertabend“, sagt Maik Kutschke. Dabei setzt der Verein auch auf die Vernunft der Konzertbesucher. „In den vergangenen Jahren hat es überhand genommen, dass einige Gäste sich ihre Getränke mitgebracht haben“, erzählt er. Dabei finanziere der gemeinnützige Verein einerseits das Konzert zum Teil über Einnahmen aus dem Getränkeverkauf, „andererseits ist es aber auch ein großes Sicherheitsrisiko, wenn Glasflaschen auf dem Konzertgelände sind“. Deshalb solle zwar der freie Eintritt beibehalten werden, aber Einlasskontrollen erfolgen