Zur Eröffnung des Lausitz-Festivals in Weißwasser ist am Donnerstagabend, 25. August 2022, zu Theater geladen worden. Etliche Besucher hat das Stück in der Dannerhalle des Telux-Altwerkes in seinen Bann gezogen. Einen Tag später ging es bei noch strahlendem Sonnenschein im Fürst-Pückler-Park Muskau zur Vernissage. Das Lausitz-Festival macht in der Parkstadt – oder genauer, im Kavalierhaus – bis 18. September mit einer Ausstellung zeitgenössischer Kunst Station. Zu sehen donnerstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr.
Cord Panning, Geschäftsführer der Fürst-Pückler-Stiftung Muskau hat sich nicht nehmen lassen, zur Eröffnung die Gäste zu begrüßen. „Aufbruch, Aufbegehren, Aufruhr“ – unter diesen Schlagwörtern ist eine Ausstellung verschiedener Werke moderner Kunst zusammengestellt worden, die alle eines gemeinsam haben: Sie alle erfassen und verarbeiten den Ausbruch aus gesellschaftlichen Erwartungen und Zwängen, sie befassen sich mit Widerstand gegen Konventionen und der Erkenntnis, dass nichts bleibt, wie es ist.
Und das ist es schließlich, was die Lausitz im Zuge des Kohleausstieges auch erlebt. Wohl auch deshalb ist das gesamte Festival unter dem Titel „AufBruch“ von Intendant Daniel Kühnel zusammengestellt worden. Bad Muskau und Weißwasser sind neben Trebendorf die Stationen des Festivals im Altkreis Weißwasser. Am 4. September gibt es dann auf dem Schusterhof die literarische Matinee „Der Nix-Tanz mit dem Wassermann“.