Bis auf einen kräftigen Regenschauer am Pfingstmontag waren die Kromlauer beim diesjährigen Park- und Blütenfest im Bunde mit Petrus. Eine, die der Sonne aber am Samstag noch Konkurrenz machte, war Stefanie Engler. Die 28-Jährige aus Weißkeißel, die den Kromlauer Jugendclub neben ihrer Arbeit bei der Sparkasse als Lebensmittelpunkt empfindet, ist neue Blütenkönigin.

Bei ihrer Inthronisierung plauderte sie ein wenig aus dem Nähkästchen, dass der "Antrag", dieses Ehrenamt fünf Jahre zu bekleiden, von Dirk Thorausch stammte. "Das war vor zwei Jahren bei einem romantischen Parkspaziergang", berichtete sie lachend. Sie sei sofort Feuer und Flamme gewesen. Denn es sei eine große Ehre für sie. Sie sei stolz, sagte Königin Stefi, den schönen Ort präsentieren zu dürfen. "Aber die Fußstapfen von meiner Vorgängerin Friederike sind sehr groß." Nicht nur Bürgermeister Dietmar Noack und die Kromlauer dankten Friederike Paulik für deren bravouröse hoheitliche Zeit. Königinnen und Könige aus den schönsten sächsischen und brandenburgischen Regionen dankten ihr und beglückwünschten die Nachfolgerin. Auf die neue Blütenkönigin wartete von der ersten Minute an viel Arbeit auf dem ausgedehnten Festgelände. Viele von den Tausenden aus nah und fern wollten unbedingt ein gemeinsames Foto. Zum Beispiel beim Oldtimertreffen am Sonntag. So viele aufgemotzte, Chrom blinkende Fahrzeuge hat Kromlau noch nie gesehen. "Wir werden wohl die 360 erreicht haben", meint Dirk Thorausch. Die Helfer hatten reichlich zu tun, den Fahrzeugstrom zu dirigieren. Gelernt ist gelernt. Bürgermeister Dietmar Noack hatte den vielen fleißigen Helfern und Machern des Park- und Blütenfestes bereits bei der Eröffnung herzlich gedankt. Jeder einzelne Programmpunkt von Freitag bis Montag trage zum Erfolg bei. "Der Sonntag war der absolute Höhepunkt. Und wie viel Tausende tatsächlich bei uns waren, müssen wir noch nachzählen", so Dirk Thorausch am gestrigen späten Nachmittag.