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| 14:55 Uhr

Halbendorf
Kritik am Halbendorfer Friedhof

Halbendorf. Der ungepflegte Zustand erzürnt die Bürger. Von Regina Weiß

(rw) In der jüngsten Gemeinderatssitzung hat der Halbendorfer Edgar Pawel mit seiner Kritik am Zustand des örtlichen Friedhofes nicht hinter dem Berg gehalten. Zum Teil sehr heftig hat er geschildert, was alles nicht in Ordnung ist. So hat er das an den vertrockneten Rhododendren festgemacht, die so aussehen, weil sich niemand darum gekümmert hat. Ein weiterer Kritikpunkt ist der Zustand des Weges zur Trauerhalle. Dessen Belag (Splitt) verhindere es, dass Rollstuhlfahrer den Weg nutzen können.

Sofort begann eine Diskussion  über den Zustand der Friedhöfe in Groß Düben und Halbendorf. Auch in Groß Düben seien Änderungen auf dem Friedhof geplant gewesen. Aus diesem Grund hatten sich die Protagonisten bereits im Frühjahr getroffen. Sie  seien seitdem allerdings nicht zu Potte gekommen, wurde kritisiert.

Helmut Krautz (parteilos), Bürgermeister der Gemeinde Groß Düben, stellt auf Nachfrage der RUNDSCHAU klar, dass man vieles auf den Friedhöfen machen könne: andere Formen der Bestattungen, Fremdvergabe der Pflegeleistungen und Weiteres. Doch alles habe mit Geld zu tun. Laut Krautz müsse die Gebührenkalkulation dann erneuert werden, und andere Preise seien fällig. „Die Frage ist nur, ob das auch wirklich gewollt ist“, sagt der Bürgermeister.