"Und wir können in den Investitionen losmarschieren", so Landrat Bernd Lange (CDU).

Soweit die gute Nachricht. Die Kreisverwaltung muss aber einen Nachtragsetat aufstellen. Das ist eine Auflage. Vor allem gehe es dabei um eine Bedarfszuweisung des Landes. Bisher gebe es nur eine mündliche Zusage für diesen Sozialstrukturausgleich. "Wir brauchen aber etwas Schriftliches", so Gampe. Im Frühjahr soll sich diesbezüglich etwas tun.

Tut sich dann doch nichts, "müssen wir den Haushalt nach Einsparmöglichkeiten untersuchen", erklärte der Landrat. Sorgen mache ihm vielmehr der Bund. Zum Beispiel sei die Vorschussregelung für den Unterhalt mit Risiken behaftet.

Der Landkreisetat umfasst in diesem Jahr ein Volumen von rund 511 Millionen Euro (2018: 507 Millionen). Für Baumaßnahmen sind Auszahlungen in Höhe von rund 18,9 Millionen Euro vorgesehen, wobei vor allem in die Bereiche Schulen, Straßenbau und die Erweiterung des Verwaltungsstandortes Görlitz investiert werden soll.