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| 15:11 Uhr

Umfrage zur Mobilfunkversorgung in Ostsachsen
Funklöchern in mehreren Stufen auf der Spur

Görlitz. Die Umfrage des Landkreises Görlitz zum Mobilfunk endet am 4. November.

Abgehackte Telefonate via Handy. Das Einbuchen ins polnische Netz, wenn man durch die Dörfer an der Neiße fährt. Null Empfang in Gablenz, Rothenburg oder Arnsdorf. In der Mobilfunkversorgung in Ostsachsen liegt noch so einiges im Argen.

Das Amt für Kreisentwicklung will es aber genauer wissen und hat in diesem Jahr das Thema zu seinem Thema gemacht. Laut Amtsleiter Holger Freymann läuft ein dreistufiges Verfahren. So sind die Messung der Feldstärken durch einen externen Gutachter bereits im Sommer dieses Jahres abgeschlossen worden. Außerdem erfolgten Gerätemessungen. Nun folgt noch bis 4. November eine Umfrage zur Verifizierung der bisher erhobenen Daten. Diese läuft per Telefon, E-Mail und via Facebook und wird laut Holger Freymann sehr gut angenommen. Weit über 100 Hinweise sind über das soziale Netzwerk eingegangen. Mails gehen täglich zwischen zehn und 15 Stück ein. Freymann unterstreicht noch einmal, dass es bei Hinweisen zu Funklöchern wichtig ist, den genauen Ort (möglichst Ortsteil oder Straße) sowie den Netz-Anbieter mitzuteilen. Pauschale Angaben würden diesbezüglich nicht helfen.

„Nach Abschluss der internen Auswertung werden wir die kommunale Seite und die Netzanbieter vorinformieren“, kündigt Freymann an. Natürlich würden auch der Öffentlichkeit die Ergebnisse dann vorgestellt. Diese sollen auch in Zusammenhang mit der ersten Analyse von 2012 gebracht werden. Damals waren der Kreisverwaltung rund 2000 Meldungen über Funklöcher mitgeteilt worden.

Wer sich an der Umfrage noch beteiligen möchte, der kann dies auf mehreren Wegen tun: Telefonisch Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr, Freitag 8 bis 14 Uhr unter 03581 6633307 oder per Mail an funkloch@landkreis.gr.

(pm/rw )