ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 10:33 Uhr

Jubiläum
Krauschwitzer feiern 25 Jahre Einheitsgemeinde

 Die Bürgermeister Rüdiger Noack, Jürgen Pfetzer, Mariusz Strojny sowie Mönchs Amtsvorgänger Frank Stupka (v.l.) verstehen sich bestens.
Die Bürgermeister Rüdiger Noack, Jürgen Pfetzer, Mariusz Strojny sowie Mönchs Amtsvorgänger Frank Stupka (v.l.) verstehen sich bestens. FOTO: Steffen Bistrosch
Krauschwitz. Seit einem Vierteljahrhundert besteht die Kommune in ihrer heutigen Form. Vieles ist erreicht worden. Jetzt hoffen die Protagonisten auf Geld aus dem Kohleausstieg. Von Steffen Bistrosch

Am 1. Januar 1994 sind die Orte Sagar, Skerbersdorf, Pechern, Werdeck, Podrosche und Klein Priebus offiziell in die Einheitsgemeinde Krauschwitz eingegliedert worden. Viel ist im vergangenen Vierteljahrhundert in Krauschwitz passiert. Dazu gehören unter anderem der Ausbau des Straßen- und Wegenetzes, der Erhalt und die Sanierung gemeindeeigener Immobilien, ebenso der Kitas in Krauschwitz und Sagar, der Grundschule Sagar, der Oberschule Krauschwitz sowie die stete Modernisierung der sechs Ortsfeuerwehren. Darüber hinaus wurde viel Geld in das Museum Sagar, den Modellflugplatz Sagar, das Freizeitzentrum Skerbersdorf, die vier Friedhöfe, die Schaffung des neuen Grenzüberganges nach Leknica und in die Erlebniswelt Krauschwitz investiert. Wobei dieses Objekt in den vergangenen 20 Jahren einen großen Anteil an der finanziellen Misere der Gemeinde hatte. Inzwischen sei hier „ruhigeres Fahrwasser“ erreicht, betonte Bürgermeister Rüdiger Mönch.

Aktuell nimmt das im Jahr 2018 bestätigte Einzelhandelskonzept des Ortskerns in Gestalt des neuen Netto-Marktes Form an. Dieser soll noch 2019 eröffnet werden. Gleich gegenüber hat Krauschwitz die Ruine des früheren Deutschen Hauses erworben, um diesen Schandfleck mitten im Ort endlich zu bereinigen.

Durch die Beteiligung an der Lausitzrunde erhofft sich die Gemeinde dringend benötigte Zuschüsse aus dem Milliardenbudget, das der Bund zu Abmilderung der Folgen des Ausstieges auflegt. Themen wie bessere Autobahnverbindungen, Ausbau der Bahnstrecken und eine Ortsumfahrung liegen auf dem Tisch.

 So sehen Freunde aus: Rüdiger Noack, Jürgen Pfetzer, Mariusz Strojny und Frank Stupka (v.l.n.r.) haben ein hervorragendes Verhältnis miteinander. Dreißig Jahre sind seit der Wiedervereinigung vergangen, fünfundzwanzig seit dem Krauschwitzer Gemeindezusammenschluss und irgendwann dazwischen begann die Zusammenarbeit zwischen den Partnergemeinden. Die Aufgabenstellungen werden nicht geringer, mit dem Geld aus dem Zukunftsfond für den vorzeitigen Kohleausstieg wird vielleicht einiges leichter. Wenn Chancen erkannt und genutzt werden und alle an einem Strang ziehen, sind sich die Besucher der Festveranstaltung einig.
So sehen Freunde aus: Rüdiger Noack, Jürgen Pfetzer, Mariusz Strojny und Frank Stupka (v.l.n.r.) haben ein hervorragendes Verhältnis miteinander. Dreißig Jahre sind seit der Wiedervereinigung vergangen, fünfundzwanzig seit dem Krauschwitzer Gemeindezusammenschluss und irgendwann dazwischen begann die Zusammenarbeit zwischen den Partnergemeinden. Die Aufgabenstellungen werden nicht geringer, mit dem Geld aus dem Zukunftsfond für den vorzeitigen Kohleausstieg wird vielleicht einiges leichter. Wenn Chancen erkannt und genutzt werden und alle an einem Strang ziehen, sind sich die Besucher der Festveranstaltung einig. FOTO: Steffen Bistrosch