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| 16:53 Uhr

Abenteuer Neiße
Abenteuerland soll weiter aufgewertet werden

Krauschwitz. Der Krauschwitzer Bürgermeister möchte neue EU-Leader-Mittel für die Kletterlandschaft beantragen. Von Christian Köhler

Seit August hat die Gemeinde Krauschwitz eine neue Attraktion: Das Abenteuerland Neiße lädt zum Klettern und Verweilen im ehemaligen Helmut-Just-Stadion ein. Damit die Attraktivität weiter gesteigert wird, schlägt Bürgermeister Rüdiger Mönch (Freie Wähler) nun die Beantragung weiterer Fördermittel aus dem EU-Programm Leader vor. „Wir könnten nun 30 000 Euro beantragen, um Spielgeräte, Rutschen, Schaukeln und einen kleinen Sandspielplatz zu errichten“, richtet er sich an den Gemeinderat. Den nötigen Eigenanteil würde er selbst über Spenden einsammeln, erklärt er.

Gemeinderätin Heike Krahl (Linke) findet die Idee gut, „aber ich dachte, es geht um mehrere Generationen. Wir sollten doch auch etwas für die ältere Generation bieten“, sagt sie. Alles, was mit einem Mehrgenerationsangebot zu tun hat, entgegnet Rüdiger Mönch, werde bereits über das EU-Programm Interreg finanziert. Darin eingeschlossen etwa ist der Bau der Kletterfelsen oder der Grotte, die noch bis November errichtet werden soll. „Hier geht es um eine neue Förderung, die den Spielplatz erweitern soll“, argumentiert der Bürgermeister.

Mönch wehrt in diesem Kontext erhobene Vorwürfe ab, auf die Gemeinde würden „erhebliche Bewirtschaftungskosten“ zukommen. „Das gesamte Projekt hat die Gemeinde keinen Cent gekostet“, sagt er, „und im Haushalt stehen 5000 Euro für die Bewirtschaftung bereit“. Genau so viel hatte seinerzeit der NSV Krauschwitz für das Areal erhalten. Mönch sehe deshalb keine Nachteile, zumal fraktionsübergreifend signalisiert worden war, dass Krauschwitz einen neuen Spielplatz bekommen soll. Es ist zudem eine Kooperation mit dem Alpenverein Potsdam für die Bewirtschaftung des Areals vorgesehen. Ein Vertrag dazu werde gegenwärtig erarbeitet.