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| 01:33 Uhr

Krauschwitz muss mehr denn je sparen

Krauschwitz. Die Erwartungen, die die Gemeinde Krauschwitz an die Gewerbesteuerzahlungen 2010 geknüpft hat, erfüllen sich nicht. „Wir müssen bisher leider schon auf 124 500 Euro verzichten“, informierte Kämmerin Maren Helbig die Gemeinderäte in der jüngsten Sitzung.

Es sei sehr schwierig gewesen, für dieses Jahr einen ausgeglichenen Haushalt hinzubekommen. Doch Krauschwitz habe sich an den Vorschaudaten des Landes orientiert, als der Etat aufgestellt wurde. Jetzt treffe vieles von dem Vorhergesagten nicht mehr zu. “Auch die allgemeinen Schlüsselzuweisungen des Landes fallen nicht wie angekündigt aus.„ Maren Helbig sprach von 15 000 Euro weniger. Selbst die allgemeinen Grundsteuern gehen nicht wie geplant auf, würden nach dem jetzigen Stand der Dinge 18 000 Euro weniger ausmachen. Für Krauschwitz bedeutet das jetzt den Not-Griff in die Rücklage. Außerdem muss die Gemeinde den Gürtel wieder enger schnallen. Möglicherweise müssen wir auch noch eine Haushaltssperre aussprechen„, so die Kämmerin. Doch die Hoffnung stirbt zuletzt, sagte diese. Und so hofft Krauschwitz wenigstens noch mit einer höheren Einkommenssteuer. “Wir müssen die Situation im Auge behalten„, gab Maren Helbig die Richtung vor. Bürgermeister Rüdiger Mönch (Freie Wähler) brachte es auf den Punkt: “Das sind die Tatsachen!„ Hinzu kommen in Krauschwitz die finanziellen Folgen des August-Hochwassers. Gemeinderat Frank Lehmann (Freie Wähler) erinnerte an seine Warnung bei der Haushaltsdiskussion, die Gewerbesteuer nicht zu hoch anzusetzen. Darauf sei nicht gehört worden. Deshalb stehe für ihn fest: “Jetzt dürft ihr nicht jammern!„ ni