Noch im alten Jahr hat der Krauschwitzer Gemeinderat über die neue Vereinbarung für 2020 mit dem Freizeitbad Erlebniswelt abgestimmt. Diese sieht geringere Zuschüsse der Gemeinde vor. „Wir haben in Abstimmung mit dem Geschäftsführer der Betreibergesellschaft vereinbart, dass das Bad nur 295 000 Euro benötigt“, erklärt Kämmerin Maren Helbig. Damit sinkt der Zuschuss um 38 000 Euro im Vergleich zum Vorjahr. Dass die Erlebniswelt weniger Zuschuss benötigen wird, darauf hatte Geschäftsführer Jörg Funda bereits gegenüber der Rundschau verwiesen. Er führt dies auf die höheren Gästezahlen sowie auf die höheren Eintrittsgelder zurück, die seit 1. Januar in der Erlebniswelt gelten.

Während Eberhard Ladusch (Pro Kind) die Vereinbarung ablehnt – „Wir erhöhen Steuern und Kita-gebühren, da geht das nicht“, sagt er – stimmt der Rest des Rates für die Neuregelung. Mario Mackowiak (CDU) hält fest: „Wir haben die Nettobelastung für die Gemeinde gesenkt“, sagt er. Hinzu komme, dass die Betreibergesellschaft mehrere Wartungsverträge übernimmt und den Gemeindeetat so weiter entlastet.