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Krankenhaus Weißwasser investiert in digitale Röntgentechnik

Weißwasser. Im Krankenhaus Weißwasser soll in diesem Jahr in verschiedene Medizintechnik investiert werden. Ein Schwerpunkt dabei sei die Radiologie, erklärt Verwaltungsleiterin Kristin Bartke. Gabriela Nitsche

In diesem Bereich gehe es vor allem um digitale Technik, die neu angeschafft wird. Im Gegensatz zur klassischen Röntgentechnik, bei der ein Film belichtet und dann entwickelt wird, kommt in der neuen Technik eine wieder verwendbare Speicherfolie zur Anwendung, deren Informationen in digitale Bilder umgewandelt werden. "Dieses Bild wird an einen Computer weitergegeben, und wir sehen es dann auf einem speziellen Bildschirm. Es gibt also keinen Film und keine Kassetten mehr, mit denen wir arbeiten", beschreibt Oberärztin Ines Halbauer. Die digitale Bildverarbeitung mache es möglich, mehr Informationen aus den Röntgenbildern herauszuarbeiten, als es das Röntgen auf konventionelle Art bisher erlaubt. Besonders positiv für die Patienten sei es, fügt die Ärztin hinzu, dass die notwendige Strahlendosis für das Röntgen bei dem neuen Verfahren deutlich reduziert werde.

Wann die neue digitale Technik zum Einsatz kommt, steht noch nicht fest. Derzeit läuft die Ausschreibung für die Investition, berichtet Oberärztin Ines Halbauer.