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| 01:06 Uhr

Kraftwerk, Kohle, Licht und Wasser

Boxberg.. Wie groß das Interesse am Bärwalder See ist, zeigte eindrucksvoll das zweite Seefest, das vor wenigen Tagen stattfand (die RUNDSCHAU berichtete). Regina Weiß


Um am so genannten Schlüsselprojekt "Tourismus Bärwalder See" weiter voranzukommen, gab es in den zurückliegenden Wochen mehrere Beratungen der einzelnen Projektbereiche.
Wie Boxbergs Bürgermeister Roland Trunsch den Gemeinderat kürzlich informierte, wurde der Entwurf einer Zweckverbandssatzung entsprechend weiterer Anforderungen überarbeitet und um eine Wirtschaftslichkeitsbetrachtung ergänzt.
Was nun folgt, ist die offizielle Beteiligung der Gremien der Verbandsmitglieder und des Regierungspräsidiums als Genehmigungsbehörde. "Die Ausschüsse werden sich im September mit dieser Thematik befassen. Und so wie uns angekündigt wurde, soll das Thema am 14. Oktober auf dem Kreistag stehen", so Trunsch weiter. Ziel ist es, die Gründungsunterlagen für den Zweckverband Bärwalder See, in der zweiten Oktoberhälfte zur Genehmigung einzureichen.
Wie Roland Trunsch weiter informieren konnte, wurde eine Vereinbarung zur Finanzierung und Beauftragung des notwendigen Planungen für ein wasserrechtliches Genehmigungsverfahren Hafen und Anleger abgeschlossen. Die Gelder werden von einer kreislichen Gesellschaft vorgeschossen, um die Planung für das Vorhaben auf den Weg zu bringen und die Fördermittel zu beantragen.
Parallel dazu tagte auch das Kuratorium „Landschaftskunst“ . Transformation/Umformung - die Umwandlung der Landschaft wurde als Gesamtidee festgeschrieben.
Das Kraftwerk, die Kohle, das Licht und Wasser sollen demnach Grundlagen für weitere Projektideen liefern. So ist als nächstes ein internationaler Workshop bekannter Künstler geplant. Dieser soll im Oktober stattfinden.
Die Zusammenfassung aller bisher erreichten Arbeitsstände mit Ausblick auf kurz- und längerfristige Realisierungen fand dieser Tage in der Arbeitsberatung des Schlüssel-Projektes "Tourismus am Bärwalder See" statt.
"Die Präsentation dessen findet in der 3. Regionalkonferenz ‚Lausitzer Seenland' statt. Und wir hoffen, dass sich danach die Landesregierung zu einem öffentlichen Standpunkt durchringt", so Roland Trunsch abschließend.