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Kostümführung in Görlitz

Görlitz. Die Museumshäuser Barockhaus Neißstraße 30, Kaisertrutz und Reichenbacher Turm sind Ostern täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet, teilt die Stadt Görlitz mit. Am heutigen Ostersamstag gibt es um 15 Uhr unter dem Motto "Perücke, Puder, Porzellan" eine unterhaltsame Kostümführung im Barockhaus Neißstraße 30. pm/rw

Gunnar Buchwald schlüpft in die Rolle des Leinwandgroßhändlers Christian Hänisch. Beim Rundgang durch die Beletage des Hauses wird er Amüsantes aus dem barocken Görlitzer Leben in gereimter Form zum Besten geben. Am Ostersonntag, 27. März, wird um 15 Uhr eine Führung durch die Galerie der Moderne im Kaisertrutz angeboten. Klaus-Dieter Hübel präsentiert den Gästen Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts - "Vom Impressionismus bis zur Gegenwart".

Wer mit Dr. Constanze Herrmann am Ostermontag, ab 15 Uhr durchs Barockhaus Neißstraße 30 marschiert, der kann sich auf das Motto "Wenn es knallt und Funken schlagen" gefasst machen. Laut Info der Stadtverwaltung begeben sich dann alle ins Physikalische Kabinett des Adolf Traugott von Gersdorf. Die Sammlung wissenschaftlicher Geräte gilt als ein Juwel der Wissenschafts- und Kulturgeschichte. Die Wissenschaftlerin belässt es nicht bei der theoretischen Erklärung, sondern wird den Gästen an Nachbauten historischer Gerätschaften Experimente vorführen.

Im Schlesischen Museum Görlitz findet Ostern jeweils von 10 bis 17 Uhr das große Suchen statt. Familien sind eingeladen, bei einer Schatzsuche Schlesien aus nächster Nähe zu erleben. Mit spannenden Aufgaben rund um das Schlesische Museum zu Görlitz tauchen die Gäste in abenteuerliche Welten ein. Dabei sollte man möglichst ein GPS-Geräte mitbringen. Ostermontag beginnt dann um 10 Uhr eine Führung durch die Dauerausstellung. Die Teilnahmegebühr beträgt laut Museum acht Euro, ermäßigt sechs Euro.

Der Reichenbacher Turm ist der höchste der drei noch erhaltenen Wehrtürme. Für die Mühen des Aufstiegs über 165 Stufen werden Besucher mit einem tollen Ausblick auf die Stadt und ihre Umgebung belohnt. Auf dem Weg nach oben vermitteln die Exponate Stadtgeschichte - von Mauern und Tortürmen, von der Türmerei bis zu den Veränderungen im Umfeld des Turmes.

In diesem Zusammenhang weist die Neißestadt bereits auf den Görlitzer Türmertag hin. Dieser findet am Sonntag, 17. April, statt. Dann werden um 14 und 16 Uhr Führungen angeboten.