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| 15:32 Uhr

Tagebau
Kohleflöz wird weiter bewässert

Reichwalde/Boxberg. Die Ursache für den Brand Ende April 2018 im Tagebau Reichwalde ist noch nicht geklärt. Von Torsten Richter-Zippack

(trt) Zwei Monate ist der Großbrand im Tagebau Reichwalde her. Doch noch immer wird das Kohleflöz großflächig bewässert, teilt Leag-Sprecherin Kathi Gerstner mit. Dafür sorge die Werkfeuerwehr. Darüber hinaus würden alle Fahrzeuge ab­gespritzt, die auf dem Flöz unterwegs sind. „Das muss über den Sommer so bleiben“, sagt Gerstner.

Der Brand war am 25. April auf einer zehn mal zehn Meter großen Fläche ausgebrochen und hatte sich später durch den stürmischen Wind auf einer Länge von zwei Kilometern ausgebreitet. Die Brandursache ist weiter unklar. Möglicherweise, so heißt es vom Bergbautreibenden, habe ein heiß gelaufener Katalysator den entscheidenden Funken ausgelöst. Das Feuer galt am 26. April als gelöscht, war dann aber erneut ausgebrochen. Erst am 29. April galt der Brand zumindest oberflächlich als gelöscht. Im Tagebau Reichwalde, dem kleinsten im Lausitzer Revier, werden pro Jahr rund zwölf Millionen Tonnen Kohle gefördert.