Im Tagebau Reichwalde (Kreis Görlitz) hat sich am frühen Mittwochnachmittag ein Kohleflöz auf einer Fläche von zehn mal zehn Metern entzündet. Wie Thoralf Schirmer, Pressesprecher der Leag informierte, hat sich gegen 21 Uhr das Feuer auf eine Länge von 2000 Meter auf Arbeitsebene ausgebreitet. Außerdem haben die Flammen über 700 Meter von der Bandanlage Besitz ergriffen. Der starke Wind und die Trockenheit der letzten Tage heizten das Feuer offenbar an. Gegen 21 Uhr war laut Schirmer das Feuer unter Kontrolle. Nach Angaben der Leitstelle Ostsachsen in Hoyerswerda sind neben der Werkfeuerwehr des Tagebaubetreibers LEAG 30 Feuerwehren aus den Landkreisen Bautzen und Görlitz im Einsatz. Auch ein Hubschrauber der Bundeswehr kreist mit einem Löschsack über dem Tagebau. Zu Hilfe eilen auch Feuerwehren aus dem benachbarten Brandenburg.

Die Rauchsäule ist bereits von Bautzen und Cottbus aus zu sehen. Die Ein- und Ausgänge zum Tagebau-Gelände sind abgesperrt, Sicherheitskräfte kontrollieren diese.

Messwagen untersuchen die die Luft auf Schadstoffe, um die Bürger vor möglichen Gefahren zu bewahren.

Am Mittwochnachmittag kam es im Tagebau Reichwalde zu einem Großbrand.

Bildergalerie Am Mittwochnachmittag kam es im Tagebau Reichwalde zu einem Großbrand.