Falk Ozellis (rechts) im Zweikampf mit einem Regensburger Eisbären. Mit einem mühevollen 2:1-Erfolg verabschiedeten sich gestern die „Lausitzer Füchse“ aus der Hauptrunde von ihrem Heimpublikum.Den gestrigen 2:1-Sieg feierten die abermals nur spärlich besetzten Traversen in der Eishalle fast schon wie den Ligaverbleib. Doch der will erst noch gesichert sein, in bestimmt harten Abstiegsduellen.
Weißwasser übernahm gestern gegen bestimmt nicht starke Regensburger keinesfalls die Initiative. Taktische Geplänkel bestimmten Drittel eins, das logischer Weise auch torlos endete.
Die Situation sollte sich schnell ändern. Ganze 43 Sekunden lang währte der Mittelabschnitt, als Regensburgs John Spoltore die Führung der Donaustädter schoss. Verdient war sie zwar nicht, aber Weißwassers Aktivitäten zum Zeitpunkt waren auch schwerlich dazu angetan, sie gänzlich zu verneinen.
Zum Glück dauerte es nur kurze Zeit, bis der ESW die passende Antwort parat hatte - den Ausgleich. Der ging auf das Konto von Daniel Bartell. Kurz und trocken veredelte er eine Timschenko-Vorlage zum 1:1 (24.). Dennoch stellte das Remis keine Intitalzündung für das Spiel der Hausherren dar. Sie mühten sich zwar redlich, erarbeiteten sich viele Chancen, aber mit dem erfolgreichen Abschluss haperte es wie so oft. Erst als keiner der Besucher mehr so richtig daran glauben wollte, dass es mit den drei Punkten werden könnte, belehrte die Realität die Zauderer eines besseren. Martin Sekera - er hat auch schon bessere Lenkerqualitäten demonstriert - setzte sich gegen die Regensburger Abwehr durch. Sein Zuspiel fand in Markus Kempf den finalen Vollstrecker zum umjubelten 2:1 (50.).
Dass zwei Weißwasseraner - ein aktueller und ein ehemaliger - beste Spieler des Tages wurden, sei der Vollständigkeit halber auch erwähnt. Es waren Torsten Hanusch bei den Hausherren und Enrico Kock bei den Gästen.