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Knappen erneut auf verlorenem Posten

Weißwasser.. Am Sonntag stand für die erste Mannschaft der Kegelknappen aus Weißwasser das letzte Heimspiel gegen Lok Falkenberg im Spielplan. Da man das vorhergehende Heimspiel mit einer sehr schlechten Leistung verloren hatte, waren alle um Wiedergutmachung bemüht. (me)


Die Gäste zählen mit zur Spitzengruppe der Liga und man wusste es würde eng werden.
Dies bewahrheitete sich auch von Beginn an und die Knappen hatten Mühe am Gegner dranzubleiben, erst im Schlussspurt erarbeiteten die Startspieler, Dietmar Bürger (811) und André Bordihn (814) einen Vorsprung von 15 Kegeln.
Im zweiten Durchgang starteten diesmal Hartmut Thor (840 - Mannschaftsbester), der furios begann dieses Niveau jedoch nicht über die volle Distanz halten konnte. Sein Spielpartner, Matthias Erwerth (795), konnte auch diesmal nicht viel zählbares beisteuern, da er zur Zeit eine unerklärbare Schwäche in den Räumern hat. Der Vorsprung wurde aber auf 71 Kegel ausgebaut und Hoffnung auf einen Sieg kam auf.
Die Schlussspieler hatten die Aufgabe ihre Gegner zu halten und dies gelang auch, obwohl die Gäste immer nach und nach Punkt um Punkt zurückholten. Die Spannung stieg von Bahn zu Bahn. Gerd Seifert (838) sah sich mit zwei Jugendspielern der Gäste, die je 100 Wurf absolvierten, konfrontiert und staunte nicht schlecht, wie sie ihm Punkt um Punkt davoneilten. Besonders B. Kube (466), der neuen Bahnrekord erzielen konnte und mit seinem Partner 863 (Tagesbestwert) spielte, brachte die Gäste heran. Im anderen Duell, in dem Chris Brettschneider (795) mit seinem Gegner stets auf Augenhöhe spielte wurde die Partie mit den letzten beiden Kugeln entschieden. Brettschneider hatte nach einer Reihe von Fehlwürfen nicht mehr den Nerv mit dem letzten Anwurf eine Sieben zu spielen, es wurde nur eine Drei und der Gastgeber hatte die Partie mit 4893:4896 verloren.
Zum letzten Spiel der Saison reist der KSV 90 Weißwasser als Kellerkind am 29. April nach Zechin.