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Knapp 8500 Besucher auf Truppenübungsplatz

Tag der offenen Tür auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz - Von der Bundeswehr-Technik konnten die Besucher gar nicht genug bekommen. Wo es nur ging, wurde raufgeklettert, reingeguckt und den Soldaten Löcher in den Bauch gefragt.
Tag der offenen Tür auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz - Von der Bundeswehr-Technik konnten die Besucher gar nicht genug bekommen. Wo es nur ging, wurde raufgeklettert, reingeguckt und den Soldaten Löcher in den Bauch gefragt. FOTO: Gabi Nitsche
Haide. Der vierte Tag der offenen Tür in der Geschichte des Truppenübungsplatzes Oberlausitz war ein riesiger Erfolg. Gabi Nitsche

Das schätzt Kommandant Oberstleutnant René Pierschel ein. Mit sage und schreibe 8351 Besuchern - am Eingang war ein Soldat mit einem Klicker ausgestattet, damit niemand die Übersicht verliert - ist ein absoluter Besucherrekord erreicht worden.

Vor drei Jahren sorgten schon 6500 für überraschte Gastgeber. Die Technikschau der Bundeswehr mit Kampfpanzer Leopard, der bei einer dynamischen Waffenschau zeigte, was er drauf hat, und Kettenfahrzeuge Wiesel, Minenräumpanzer Keiler, Pionierpanzer Dachs, Schützenpanzer Marder und Puma begeisterte die Besucher, die es mit Kind und Kegel zur Technik zog.

Zu bewundern waren auch die Aufklärungs-Drohne Aladin und der Aufklärungspanzer Fennek. Ein Transporthubschrauber CH 53 zeigte, wie er mit Wasserbehältern Brände bekämpft, und ein Rettungs-Hubschrauber vom Typ Bell waren ausgestellt.

Neben der Bundeswehr stellten sich auch Poilzei, Zoll, THW und Feuerwehr samt Technik vor. Wer erst am Nachmittag den Truppenübungsplatz auf dem Ausflugsprogramm hatte, musste zum Teil längere Fußwege in Kauf nehmen. Der guten Laune schien das keinen Abbruch zu tun.


Wenn man auch fragte, es gab nur Lob für das vielfältige Angebot auf einer Fläche von anderthalb mal 500 im Bereich der Schießbahnen 8/9. Und das alles bei sommerlichem Wetter.