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| 17:36 Uhr

Polizei
Knaller und Springmesser gefunden

Bad Muskau. Ein junger Mann hat sich gleich mehrerer Vergehen schuldig gemacht.

Es war alles verboten: 52 Feuerwerkskörper, ein Elektroschocker, ein Springmesser, eine Schreckschusspistole sowie eine Druckluftpistole. Nach Deutschland eingeführt hat das Ganze ein 20-jähriger Mann. Sonntagvormittag wurden die Beamten des Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf fündig. Zunächst entdeckten sie im Kofferraum des Pkw die Feuerwerkskörper. Dazu erklärte der Fahrzeughalter, dass er diese in Polen gekauft habe. Weil die Masse der Knaller der Kategorie F3 zugehörte und der Käufer in diesem Zusammenhang keine sprengstoffrechtliche Erlaubnis besitzt, den restlichen Knallern zudem die notwendige Kennzeichnung fehlte, ist Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz erstattet worden, so Pressesprecher Michael Engler.

Das als Taschenlampe getarnte Elektroimpulsgerät lag griffbereit in einem Ablagefach der Fahrertür. Das Gerät sorgte für eine erste Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz. Im Fußraum des Beifahrers lag schließlich das verbotene Springmesser, welches für eine zweite Anzeige sorgte. Im Handschuhfach wurden die Pistolen gefunden. Auch das hat Konsequenzen, berichtet die Polizei.  

(pm/rw)