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| 03:00 Uhr

Klartext tritt mit 20 Kandidaten an

Weißwasser. Mit der wohl längsten Kandidaten-Liste aller Parteien beziehungsweise Wählergruppen stellt sich Klartext am 25. Mai in Weißwasser der Kommunalwahl. dpr

Mit Timo Schutza, Andreas Friebel, Dirk Rohrbach, Detlef Wolsch, Horst Mäder und Hans-Jürgen Beil treten sämtliche sechs Kandidaten, die derzeit noch Stadtrat sind, erneut an.

Wie am Freitag bei einer Pressekonferenz weiter mitgeteilt wurde, wollen aber noch 14 weitere Klartextler Stadtrat werden. Zu den bekanntesten Nominierten dürften Simone Linke von der Touristinformation und Tanzlehrerin Anke Weisse gehören. Außerdem kandidieren: Christina Gläsner, Petra Helbig, Katja Herold, Birgit Mäder, Irina Jazyk, Sascha Melcher, Frank Konietzky, Andre Kleinfeld, Robby Szöke, Michael Vogel, Daniel Piche und Steven Knobel.

Auf die nun auslaufende Wahlperiode blickten Fraktionschef Timo Schutza und Stadtrat Andreas Friebel in dem Pressegespräch zufrieden zurück. Als Erfolg verbucht wurde unter anderem der im Kostenlimit gebliebene Bau der neuen Eissportarena.

Wenn Autos wieder mit WSW-Kennzeichen fahren, zwei Kunstrasenplätze gebaut werden, es einen Ersatz für den Verlust der Postfiliale gab, nunmehr eine Prioritätenliste existiert und Weißwasser erneut den Tag der Sachsen austragen könnte, sei das alles ebenfalls auch Klartext zu verdanken. Sei in der vergangenen Wahlperiode vor allem in den Sport investiert worden und der Oberlausitzer Sportpark nunmehr fast fertig, so Friebel weiter, sollte es nunmehr stärker um die touristische Entwicklung in der Stadt gehen. Klartext-Fachfrau auf diesem Gebiet sei Simone Linke, die aber auch weiterhin Menschen mit Behinderungen und deren Angehörige unterstützen will.

Entscheidend, um die touristische Entwicklung Weißwassers voranzubringen, sei das Bahnhofsgebäude, ergänzte Timo Schutza. Es sei für Touristen nicht nur das Eingangstor nach Weißwasser, sondern in die ganze Region, die weiter geschlossen auftreten müsse. Aus Klartext-Sicht müsse mit dem Bahnhofsgebäude aber auch die ganze Altstadt samt Allbau-Wohngebiet und dem sich anschließenden Jahnpark gestaltet werden.