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Kita Regenbogen liegt im Zeitplan

Weißwasser. Damit der Regenbogen an seinem neuen Platz weiter wachsen kann, hat der Bau- und Wirtschaftsausschuss am Dienstag die entsprechenden Beschlüsse gefasst. Es wurden Bauaufträge im Wertumfang von rund 600 000 Euro für den Kita-Neubau am Oberlausitzer Sportpark vergeben. Regina Weiß

Diese umfassen Außen- und Innenputz, Trockenbau, Bodenbelags- und Lackier- sowie Fliesenarbeiten. Die Aufträge gingen mehrheitlich einstimmig an Firmen aus Kringelsdorf, Wolfshain, Demitz-Thumitz, Jüterbog, Lohsa und Uhyst. Sie waren jeweils die wirtschaftlichsten Bieter.

Wie Thomas Böse, Referatsleiter Bau im Rathaus, erläuterte, sei damit das zweite Ausschreibungspaket vergeben worden. Das Erste hatte fast 70 Prozent der rund 4,1 Millionen Euro teuren Baumaßnahme umfasst. Bei Nummer eins war es gelungen, insgesamt rund 130 000 Euro unter der Kostenrechnung zu bleiben. "Jetzt haben wir kein so gutes Ergebnis", musste Böse eingestehen. Vielmehr liege die Stadt beim Ergebnis der sechs Lose rund 93 000 Euro über den einst ermittelten Kosten. Es wurde konstatiert, dass die Marktpreise nach oben geschossen sind. Die Gesamtkosten lägen nun bei fast plus minus null. "Wir hoffen, dass bei den letzten zehn Prozent nicht irgendetwas passiert, was alles durcheinanderbringt", so Böse. Zur letzten Ausschreibungs-Charge gehören unter anderem die Außenanlagen, die Schließanlage und die Reinigung.

Laut Oberbürgermeister Torsten Pötzsch (Klartext) befindet sich der Bau im Zeitplan. Dass die Preise höher gehen, merke nicht nur Weißwasser. "Aber Ausschreibungen aufzuheben und zu wiederholen, hätte auch nichts gebracht", war sich Pötzsch sicher.

Stadtrat Andreas Friebel (Klartext) konnte sich nach der Bauvergabe eine Spitze nicht verkneifen. So hätten sich nur zwei Firmen aus Weißwasser an den Ausschreibungen zur Kita beteiligt. Und das, wo es heißt, dass Firmen nach außen gehen müssten, um Aufträge zu erhalten, so der OB.