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Kita-Kinder staunen über Küken aus der Brutmaschine

Die Brutmaschine mit den Eiern ist von den Kindern mit ihren Erzieherinnen Margit Szuminski (l.) und Marlies Zindler dicht umringt.
Die Brutmaschine mit den Eiern ist von den Kindern mit ihren Erzieherinnen Margit Szuminski (l.) und Marlies Zindler dicht umringt. FOTO: Ingolf Tschätsch/igt1
Gablenz. Wie entsteht eigentlich aus einem Hühnerei ein Küken? Um eine Antwort auf diese Frage zu finden, ließ sich die Gablenzer Kita "Knirpsenland" etwas Originelles einfallen. Die Mädchen und Jungen sollten auf besonders anschauliche Weise mit dieser Thematik vertraut gemacht werden. igt1

Dabei griffen die Erzieherinnen auf ein Projekt zurück, mit dem der Rassegeflügelzuchtverein Schleife in Schulen und Kitas erfolgreich ist.

So kommen Mitglieder auf Wunsch mit einem Gerät in diese Einrichtungen, mit der Eier ausgebrütet werden. So können die Kinder die Entwicklung vom Ei zum Huhn sozusagen live mitverfolgen. Die Schleifer hatten eine Brutmaschine mit 20 Eiern nach Gablenz gebracht. Innerhalb von 14 Tagen konnten die Steppkes der Kindergartengruppen beobachten, wie sich das werdende Leben im Ei entwickelt, die "Hühnerbabys" beispielsweise beginnen, ein Loch in die Schale zu hacken und sich ein Schnabel zeigt.

Das alles war natürlich spannend und hochinteressant, besser als jeder noch so gut gemeinte Vortrag. Die Begeisterung war groß, als in den Morgenstunden des Dienstags die ersten drei Küken von den Knirpsen mit ihren Erzieherinnen Margit Szuminski und Marlies Zindler bestaunt werden konnten. Da hatten sie bereits nach dem Schlüpfen ihr zweites Quartier bezogen - einen Käfig mit Futternapf, Wasserspender und einer Wärme spendenden Rotlichtlampe.

Vom Ei zum Huhn - ein empfehlenswertes Projekt, dass Kindern Wissen auf interessante, unterhaltsame Weise vermittelt. Der Geflügelzüchterverein Schleife hat mit diesem Projekt in den vergangenen Jahren bei Kindern in Schleife, Weißwasser, Krauschwitz und anderen Orten absolut ins Schwarze getroffen.