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| 19:28 Uhr

Drohende Werksschließungen
Kirchen zeigen Verbundenheit mit Werksmitarbeitern

Görlitz. Die christlichen Gemeinden der Stadt Görlitz setzen ein Zeichen der Verbundenheit mit Siemens- und Bombardiermitarbeitern.

Bischof Wolfgang Ipolt für das Bistum Görlitz und Generalsuperintendent Martin Herche für den Sprengel Görlitz der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz laden gemeinsam mit den christlichen Gemeinden der Stadt Görlitz ein zu einer „Besinnung im Advent – Gebet für alle, die sich um ihre Arbeitsplätze sorgen“. Die Veranstaltung beginnt am Freitag, 15. Dezember, um 19 Uhr, in der Frauenkirche zu Görlitz. Anlass ist die beabsichtigte Schließung des Görlitzer Siemenswerkes mit 960 Arbeitsplätzen und die Ankündigung des Abbaus von 1200 Stellen im Görlitzer Bombardierwerk.

„Die ökumenische Andacht soll gerade in der Vorweihnachtszeit den Betroffenen Gelegenheit geben, zur Ruhe und Besinnung zu kommen. Sie ist ein weiteres Zeichen der Verbundenheit der Kirchen mit den Belegschaften von Siemens und Bombardier“, heißt es dazu in einer gemeinsamen Presseemitteilung.

Zudem wird für Donnerstag, 21. Dezember, 19.30 Uhr, zu Weihnachtsliedersingen am Werkstor von Siemens, Lutherstraße in Görlitz eingeladen. Mitwirkende sind unter Leitung von Kirchenmusikdirektor Reinhard Seeliger unter anderem der Görlitzer Bachchor und die Innenstadtkantorei. Begleitet werden sie von Posaunenbläsern der Region unter Leitung von Kreisposaunenwart Steffen Peschel. Als Gast wird die Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland, Bundesministerin a.D. Irmgard Schwaetzer erwartet. Die Teilnehmer werden gebeten, Kerzen mitzubringen.

(dh)