| 18:16 Uhr

Plätzchenbacken
Kinder backen wie die Weltmeister in Trebendorf

Dorit und Josefina Osses (M.) sowie Freundin Charlotta Wyrembek sind mit dem Herstellen der Plätzchenfiguren beschäftigt.
Dorit und Josefina Osses (M.) sowie Freundin Charlotta Wyrembek sind mit dem Herstellen der Plätzchenfiguren beschäftigt. FOTO: amz
Trebendorf. Schusterhof lockt zu besonderem Adventsauftakt.

(amz) Ein Gewimmel hat am ersten Advent auf dem Trebendorfer Schusterhof geherrscht. Dutzende Kinder durften sich im altehrwürdigen Gebälk als Plätzchenbäcker ausprobieren. Eingeladen hatte die Trebendorfer Domowina-Ortsgruppe als Hausherrin des historischen Ensembles.

„Wie niedlich, ein Rentier!.“ Als Josefina Osses das Ergebnis ihrer Arbeit sieht, ist die siebenjährige Halbendorferin hellauf begeistert. Das Mädchen erweckt ein Tier nach dem anderem aus der Teigmasse zum Leben. Ziemlich schnell füllt sich das Blech, das Minuten später im Backofen des Schusterhofes verschwinden wird, um ein wenig später vollgepackt mit leckeren Plätzchen wieder herausgezogen zu werden. „Ich kann das Plätzchen backen schon länger“, erklärt Josefina. „Seit ich sechs Jahre alt bin. Und mir macht das richtig Spaß.“ Das weiß Mutter Dorit Osses zu bestätigen: „Bei uns wird ziemlich viel selbst gebacken. Ich habe eine Weizen-Allergie. Stattdessen kommt Dinkel zum Einsatz.“ Der Halbendorfer Familie gefällt das Plätzchen backen auf dem Schusterhof ausgesprochen gut. „Hier sind die Kinder unter sich. Und niemand schimpft, wenn mal etwas herunter fällt.“

Charlotta Wyrembek bestätigt das. Die Freundin von Josefina Osses ist mit ihrer Mutter aus Weißwasser nach Trebendorf gefahren. „Die Stimmung ist super. Ich würde nächstes Mal gern wiederkommen“, so die Sechsjährige.

„Schon seit dem Jahr 2011 läuten wir auf diese Weise die Adventszeit ein“, sagt Angelika Batzke von der Domowina-Ortsgruppe. „Die Kinder stellen die Figuren her, die Mütter helfen, und die Väter tragen die Bleche zum Backofen“, so Batzke. Indes ziehen die Trebendorfer Domowina-Frauen und Männer eine positive Bilanz. „Pro Veranstaltung kamen zwischen 30 bis 40 Gäste. Besonders beliebt waren unsere Musikangebote, das Scheunentheater sowie das Schlachtschüssel-Essen.