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Ostern
Kinder auf Ostereiersuche an der Waldstation in Kromlau

Beim „Kromlauer Eierkullern“ trafen sich Jung und Alt mit dem Osterhasen und Wuschel.
Beim „Kromlauer Eierkullern“ trafen sich Jung und Alt mit dem Osterhasen und Wuschel. FOTO: Arlt Martina
Kromlau. Die Mitglieder des Heimatvereins Kromlau haben zur Freude vieler Kinder bunte Eier und Süßigkeiten versteckt.

Aus allen Himmelsrichtungen sind am Samstagvormittag die Besucher zur Kromlauer Waldstation geströmt. Es wurde wieder zur großen Ostereiersuche eingeladen. Sehnsüchtig wurde die Waldeisenbahn im Kromlauer Park an der Waldstation besonders vom Osterhasen erwartet. Die Schmalspurbahn, die an diesem Wochenende die Saison 2018 eröffnete, traf ganz pünktlich ein und hatte neben vielen Fahrgästen auch Maskottchen Wuschel im Gepäck. Der Ansturm auf die Ostereierverstecke war groß, die auf dem Freigelände der Station versteckt waren. Immerhin packten die Mitglieder des Heimatvereins Kromlau 150 Osterbeutel, die bunte Eier und Süßigkeiten zum Inhalt hatten. Zeigte sich das Wetter zwar von der kühlen Seite, blieb es jedoch trocken. Der Grill dampfte an der Waldstation, die Vereinsmitglieder unter Regie von Detlef Nickel waren für den Ansturm gerüstet. Manja Mohr (28) aus Bad Muskau kam mit ihrer Tochter Hannah (fast 3) zum ersten Mal zu diesem Spektakel: „Für uns ist es ja gleich um die Ecke. Das ist wirklich eine tolle Idee, denn eine Waldeisenbahn hat ja auch nicht jeder zu bieten. Die Kinder haben großen Spaß dabei.“ Wenn sie hier sei, habe sie noch tolle Kindheitserinnerungen, denn es gab an der Station einmal einen großen Spielplatz. „Leider gibt es diese Kinderbelustigung nicht mehr. Doch ansonsten ist es ein sehr schöner Tag am Osterwochenende. Nächstes Jahr kommen wir wieder. Es ist einfach ein Besuchermagnet zum Osterfest.“ Belinda und Thomas Wolf aus dem Raum Berlin erfuhren von dieser Eiersuche im Internet: „Wir sind ja bei unserem Opa in Schleife zum Osterbesuch. Unser Sohn Emilio  ist eineinhalb Jahre alt und steht auf Eisenbahn.“ für ihn sei es nun das erste Osterfest, was er bewusst wahrnimmt, erzählt die Mama. Er hat schon gesucht und isst auch gern Ostereier. „So sind wir heute wohl am richtigen Ort und bleiben bis zum Mittag.“ Aline Nickel schlüpfte zum ersten Mal in das Osterhasenkostüm und belustigte die Kinder an der Waldstation Kromlau.

Immer wieder versammelten sich die Familien auf dem Hügel zum Waleien, das in Kromlau jedoch nach alter Tradition „Kromlauer Eierkullern“ heißt.

„Sechsmal macht der Zug heute hier in Kromlau Station. Seit 15 Jahren hat dieses Event bei uns hier im Park Tradition, und es wird von den Familien gern angenommen. Die Waldeisenbahn ist natürlich schon eine Attraktion für sich. An so einem Tag kommen dann schon mehr als 300 Besucher, die nicht nur aus Weißwasser und Bad Muskau sind. Oft sind es ja Leute, die Ostern in ihre alte Heimat kommen und hier ein schönes Osterfest in Familie verleben“, erzählt Detlef Nickel. Er gehört dem Vorstand des Heimatvereins an. Zehn fleißige Helfer gehörten am Samstag zum Organisationsteam, um diese Veranstaltungsreihe an der Waldstation wieder zu einem Erlebnis werden zu lassen. Der Heimatverein Kromlau zählt 20 Mitglieder und wird von Torsten Lange geleitet.  

(mat)