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| 11:39 Uhr

Keine Verstöße im Tierheim Horka festgestellt

Horka.. Im Tierheim „Sankt Horkano“ geht alles mit rechten Dingen zu. Zu diesem Ergebnis gelangten kürzlich Vertreter von Ordnungsamt, Veterinäramt und Gewerbeaufsicht des NOL sowie Bürgermeister Christian Nitschke bei einer Vor-Ort-Begehung in der Einrichtung. (it)

Es wurden keinerlei Verstöße und Mängel festgestellt, so dass auch keine Auflagen erteilt werden mussten oder gar eine Schließung des Tierheimes in Betracht zu ziehen gewesen wäre.
"Sankt Horkano" war Pfingsten in die Schlagzeilen geraten, weil eine dort untergebrachte spanische Dogge plötzlich die Betreiberin Rosemarie Zille angefallen und sich im Oberarm verbissen hatte. Er musste amputiert werden (die RUNDSCHAU berichtete). Im Zusammenhang mit diesem Vorfall waren Stimmen im Ort laut geworden, wonach im Tierheim angeblich Kampfhunde ausgebildet würden, es dabei Lärm und Geschrei gebe und die Tiere geschlagen würden. Anwohner fühlten sich belästigt und in ihrer Sicherheit gefährdet. Diesen Vorwürfen wurde bei dieser Vor-Ort-Kontrolle nachgegangen. Wie Christian Nitschke informierte, wurde seitens der Betreiber versichert, dass keine Hunderassen ausgebildet werden, die als gefährlich eingestuft sind, also auch keine Kampfhunde. Dass es bei der Abrichtung auch mal lauter zugehe, liege in der Natur der Sache, hieß es. Es konnte Rosemarie Zille und ihrem Partner Matthias Bauer ni chts nachgewiesen werden, was gegen irgendwelche Gesetze und Bestimmungen verstoße. Alles spiele sich auf privatem Grund und Boden auf legale Weise ab. Der folgenschwere Angriff des Hundes wurde als bedauerlicher Unglücksfall eingestuft, für den es keine eindeutige Erklärung gibt. Bei der Begehung war lediglich darauf hingewiesen worden, dass bei künftigen Hundesportveranstaltungen die Verantwortung der Hundeführer zu erhöhen sei. Deshalb wurde u.a. Leinenzwang angeordnet.