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| 17:13 Uhr

Ehrenmal
Keine schnelle Entscheidung zum sowjetischen Ehrenmal

Bad Muskau. Derzeit sieht es so aus, dass Bad Muskau für den Bau eines Bolzplatzes neben der Schule mit der Minimalvariante planen muss.

Auch der dritte Anlauf für eine Verlegung des sowjetischen Ehrenmals auf den Nordfriedhof in Bad Muskau scheint schwierig zu werden. In der jüngsten Stadtratssitzung musste Bürgermeister Andreas Bänder (CDU) darüber informieren, dass mit einer schnellen Entscheidung in diesem Verfahren nicht zu rechnen ist. Noch im November hatte man auf dem Areal zwischen Postplatz und Grundschule Probegrabungen durchgeführt. Das Ergebnis dessen hatte man der Russischen Botschaft in Berlin mitgeteilt. Dabei mussten die Verantwortlichen der Parkstadt zur Kenntnis nehmen, dass die Ansprechpartner gewechselt haben. Vom stellvertretenden Leiter des Büros für Kriegsgräberfürsorge und Gedenkarbeit bei der Botschaft habe man erfahren, „dass die Frage bezüglich der Verlegung des russischen Ehrenmals sehr ernsthaft ist und zusätzlich eine Abstimmung seitens einiger Institutionen braucht“.

Auch wenn Andreas Bänder im ersten Halbjahr noch mal Kontakt aufnehmen will, wird eins immer klarer: Für den Bolzplatz, der an der Schule entstehen soll und der von der Verlegung partizipiert hätte, ist nur eine Minimalvariante denkbar.

(rw)