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| 02:46 Uhr

Keine Mittel in diesem Jahr für Volkshaus-Sanierung

Das Weißwasseraner Volkshaus aus der Vogelperspektive. Es ist seit nunmehr 13 Jahren geschlossen.
Das Weißwasseraner Volkshaus aus der Vogelperspektive. Es ist seit nunmehr 13 Jahren geschlossen. FOTO: ckx
Weißwasser. Bei der Haushaltsdebatte im Weißwasseraner Stadtrat ist auch das Volkshaus Thema gewesen. Nach einem Bürgereinwand, der finanzielle Mittel noch in diesem Jahr zur Sicherung des maroden Volkshauses forderte, hatten die Stadträte darüber zu beratschlagen. Christian Köhler

"Die Sicherung des Volkshauses muss uns schon etwas wert sein", sagte Detlef Wolsch (Klartext). Heinz Schreiber (Linke) und Vorsitzender des Fördervereins des Volkshauses erklärte, "dass unter ,Baudenkmäler' eine feste Summe im Haushalt eingestellt" sei. Kathrin Jung (SPD) wiederum schlug vor, Mittel, die dem Soziokulturellen Zentrum "Garage" zuvor gestrichen worden waren, ins Volkshaus zu investieren. Oberbürgermeister Torsten Pötzsch (Klartext) unterdessen riet, dass sich der Bauausschuss in einer nächsten Sitzung die Bausubstanz im Gebäude selbst einmal ansieht. Bei der Abstimmung zum Bürgereinwand wurde mit elf zu sieben Stimmen ein Zuschuss zur Sicherung des Objektes abgelehnt.

Allerdings richtete am Ende der Abstimmung Stadtrat Andreas Friebel (Klartext) noch eine Frage an Kämmerer und OB-Kandidat Rico Jung: "Haben Sie als Kämmerer denn Mittel für das Volkshaus in diesem Jahr eingestellt?" "Nein", antwortete Jung. Er müsse zwischen seiner Arbeit als Kämmerer und seiner Kandidatur unterscheiden. "Als Wahlkämpfer wollen Sie die Sanierung des Volkshauses", entgegnete Friebel, "aber als Kämmerer stellen Sie kein Geld dafür ein. Interessant."