ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 14:19 Uhr

Tierisch
Zorro überlebt Absturz aus vier Metern Höhe

Der kleine Zorro hat vorerst in Weißwasser bei „Katzen in Not“ Aufnahme gefunden.
Der kleine Zorro hat vorerst in Weißwasser bei „Katzen in Not“ Aufnahme gefunden. FOTO: Privat
Weißwasser. Das Katzenbaby hat vorerst Aufnahme in Weißwasser gefunden und wird aufgepäppelt.

Die Psychologin Manuela Krautz kehrt in ihre Heimat zurück. Sie hatte Weißwasser vor einiger Zeit verlassen und war gen Westen gezogen. Sie eröffnete in Breitenbrunn in der Oberpfalz eine Praxis und hatte damit Erfolg. Nun möchte sie hier weiter praktizieren. Sie erwarb in Rohne einen Hof, denn auch die Pferde, die sie inzwischen besitzt, brauchen Platz. Bei der letzten Inspektion der Baustelle, die eine ortsansässige Firma übernommen hat, entdeckte sie ein winziges Kätzchen, das laut piepsend durch die Scheune tappte. Der Fund führte zur Entdeckung einer vierköpfigen Katzenfamilie, die eher schlecht als recht im Gebälk der Scheune untergekommen war. „Der Winzling, der auf dem Erdboden unterwegs war, hatte einen Sturz aus vier Metern Höhe überlebt!“, schildert der Weißwasseraner Bernd-Ingo Friedrich in seinem Schreiben an die RUNDSCHAU. Das Katerchen, beinahe nur halb so groß wie seine Geschwister, wog gerade einmal 290 Gramm. Er und seine Familie leben jetzt bei Gabriele Langner im Tierheim der Interessengemeinschaft „Katzen in Not“ in Weißwasser und man sieht: „Essen und Trinken schmeckt“. Noch ist das Köpfchen winzig, das Schwänzchen dünn und spitz, und die Beine sind kurz und krumm. Sehr ansehnlich sind dagegen die Ohren und ein prächtiges Bäuchlein. Sie haben ihm wohl auch beim Sturz aus dem Dachgebälk schon geholfen. „Der Buddhist sagt, die Kraft des Mannes läge im Bauch, und für seine Weisheit sprächen große Ohren … – Ach ja: Der Kleine heißt jetzt Zorro.“, so Friedrich abschließend.

Übrigens: Bei „Katzen in Not“ sind momentan 49 Katzen untergekommen, die sich (fast) alle über ein schönes Zuhause freuen würden.

(pm/rw)