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| 17:12 Uhr

Weißkeißel
Kameraden üben Rettung aus Linienbus

Die Kameraden der Weißkeißeler Feuerwehr sowie weiterer Wehren übten gemeinsam die Rettung aus Bussen.
Die Kameraden der Weißkeißeler Feuerwehr sowie weiterer Wehren übten gemeinsam die Rettung aus Bussen. FOTO: Feuerwehr Weißkeißel
Weißkeißel. Die Weißkeißeler Feuerwehr spielt einen schweren Unfall durch. Von Torsten Richter-Zippack

Es sind Horrorbilder, die sich in die Köpfe einbrennen. Nämlich wenn Linien- oder Reisebusse verunglücken und es dabei viele Verletzte gibt. Solch ein Szenario haben kürzlich die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Weißkeißel durchgespielt. Warum, erklärt Feuerwehrmann Holger Leue so: „Es wird immer erwartet, dass wir wissen, was wir tun, wenn wir zu einem Einsatz gerufen werden. Aber das ist nicht selbstverständlich und muss trainiert und geübt werden.“ Mehr noch: „Der Lerneffekt ist am größten, wenn man der Realität möglichst nahe kommt.“

So wurden jetzt Linienbusse und ein Reisebus vorgefahren, die normalerweise in der Region auf Achse sind. „Uns wurde erläutert, wie wir nach einem Unfall an verletzte Personen heran kommen. Ebenso zeigten uns die Fachleute, wo sich die Notabschaltungen für Motor und Elektrik befinden. Sind Personen eingeklemmt, müssen außerdem Winden ran, um das Fahrzeug anzuheben“, erklärt Holger Leue

Während der Übung waren auch die Kameraden der Bundeswehr-Feuerwehr vom nahen Truppenübungsplatz mit ihrer Technik vor Ort. Unterstützt wurden die Weißkeißeler Kameraden darüber hinaus von den Mitgliedern der Berufsfeuerwehr Dresden, Mario Wolsch und Sascha Schurig, ebenso von Bürgermeister Andreas Lysk.