ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 01:05 Uhr

Jurk „Eine Etappe hat Bad Muskau geschafft“

Die nächste Stadtratssitzung in Bad Muskau am Mittwoch hat nur ein Thema und das ist die Kurortentwicklung. In diesem Rahmen übergibt Wirtschaftsminister Thomas Jurk dem Bürgermeister die Anerkennungsurkunde als Kurort. Von Regina Weiß

Der Terminkalender eines Wirtschaftsministers ist dick gefüllt. Und so hat es auch ein Weilchen gedauert, bis feststand, wann Thomas Jurk die Kurort-Urkunde überreichen kann. Denn schon bald nach der Anerkennung durch das Sächsische Wirtschaftsministerium Anfang Mai dieses Jahres stand fest, es soll dabei schon etwas feierlich zugehen. „Die Urkunde ist ja auch hart erkämpft“ , so Wirtschaftsminister Thomas Jurk.
Viele fleißige Hände braucht es nun laut Minister, um die weitere Entwicklung voranzubringen. „Denn mit dem Titel ist eine Etappe erreicht. Sie ist sozusagen die Motivation für die weitere Wegstrecke.“ Und die ist nicht unbedingt kurz. „Ich habe in meiner Tätigkeit als Minister jetzt auch andere Kurorte besucht und da hat Bad Muskau noch Nachholbedarf. Die Anerkennung erfolgte deshalb als Kurort mit Moorkurbetrieb.“
Die Zukunft des Kurortes wird am Mittwochabend ab 18.30 Uhr im Moorbad ebenfalls eine wichtige Rolle spielen, denn es werden die Projekte „Hotel Stadt Berlin“ und „Brauerei“ vorgestellt.
„Wenn mit den Behörden und den Fördermittelgebern alles klappt, dann soll es am Hotel spätestens im April 2006 losgehen. Ziel ist es, im Mai 2007 zu eröffnen“ , so Bernd Geisler. Der Inhaber des Moorbades ist einer von fünf Partnern (alles Sachsen), die als Moorbad Bad Muskau Beteiligungsgesellschaft das Projekt am Markt realisieren wollen. Kurmittelhaus, Übernachtungskapazitäten und ein Wellnessbereich mit Anwendungen rund um Moor und Sole sollen entstehen. Derzeit befindet sich das Projekt in der Abstimmungsphase mit dem Denkmalschutz.
Ebenfalls weitere Gespräche mit dem Denkmalschutz sind auch beim Projekt „Brauerei“ vonnöten. Danach soll die Umsetzung des Vorhabens stufenweise erfolgen, so Günter Tarlatt, Geschäftsführer der Fürst-Pückler-Resort Betriebsgesellschaft. In der nächsten Woche wird die Bauvoranfrage beim Landratsamt gestartet. Ende des Jahres beginnt die Baugnehmigungsplanung. Hierfür rechnet Günter Tarlatt mit zwei Monaten. „Im Frühjahr soll dann der Baustart sein“ , erfährt die RUNDSCHAU.
Hotel, Gastronomie und Tagungsbereich, Solebad mit Sauna und Wellnessbereich sowie ein Haus der Gesundheit sind dort geplant.