Etwa zehn Tage später im Juli habe die Angeklagte ihr Kind nochmals gepackt und geschüttelt. Daraufhin, so das Gericht, ist das Baby verstorben. Zwar habe die Angeklagte den Tod des Kindes nicht herbeiführen wollen, wohl aber hätte sie dies aber bemerken müssen. Die Staatsanwaltschaft legt der Angeklagten Körperverletzung mit Todesfolge in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung zur Last. Da die Angeklagte zum Tatzeitpunkt Jugendliche war, ist die Tat mit Jugendstrafe zwischen sechs Monaten und zehn Jahren bedroht. Für den Prozess sind mehrere Verhandlungstage angesetzt.