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Junge Amerikaner fühlten sich wohl

Rohne.. Für zwei Wochen war der Njepila-Hof-Verein Gastgeber für 14 junge Leute aus den USA. Vereinsmitglied Manfred Hermasch stand der RUNDSCHAU Rede und Antwort. Die Rohner waren das zweite Jahr hintereinander Gastgeber.

Gab es Unterschiede„
Ja, denn diesmal waren nur zwei der 14 Jugendlichen Jungs. Wir stellten das geplante Arbeitsprogramm so um, dass die Mädchen zurecht kamen.

Arbeitsprogramm“
Ja, das gehörte zum Aufenthalt. Sie bauten den Stall des Njepila-Hofes um zu einem Party-Raum. Auch der Garten wurde in Ordnung gebracht, es wächst und gedeiht nun.

Wo waren die jungen Leute untergebracht„
Wieder bei Familien in Rohne.

Lernten die Gäste auch die Gegend kennen oder wurde nur gearbeitet“
Sie mussten nicht nur arbeiten. Wir haben ihnen auch viel gezeigt: Waldeisenbahn, Fürst-Pückler-Park, Vattenfall-Kraftwerk und -Tagebau, Findlingspark, Schleife . . . Gemeinsam mit der Kirchenjugend spielten sie am Halbendorfer See Volleyball.

Und was war abends los„
Jeder Abend wurde von einem anderen Verein aus unserem Dorf gestaltet. Das war sehr gut. Es gab auch zahlreiche Möglichkeiten für den Gedankenaustausch. Da blieb nichts ausgespart, weder Schröder-Bush und der Irak-Krieg noch andere Probleme, die in beiden Ländern die Menschen sorgen.

Wird der Verein 2004 erneut Gastgeber sein“
Grundsätzlich ja. Aber sollte bis dahin die Sanierung des Hofes starten, dann müssten wir ein Jahr aussetzen.

Waren Sie gute Gastgeber?
Ja, davon bin ich überzeugt, denn die Jugendlichen äußerten viel Lob. Deshalb gibt es morgen auch eine Danke schönveranstaltung für die Gastfamilien.

Mit MANFRED HERMASCH sprach Gabi Nitsche