Von Steffen Bistrosch

Am 1. Januar 1994 sind die Orte Sagar, Skerbersdorf, Pechern, Werdeck, Podrosche und Klein Priebus offiziell in die Einheitsgemeinde Krauschwitz eingegliedert worden. Viel ist im vergangenen Vierteljahrhundert in Krauschwitz passiert. Dazu gehören unter anderem der Ausbau des Straßen- und Wegenetzes, der Erhalt und die Sanierung gemeindeeigener Immobilien, ebenso der Kitas in Krauschwitz und Sagar, der Grundschule Sagar, der Oberschule Krauschwitz sowie die stete Modernisierung der sechs Ortsfeuerwehren. Darüber hinaus wurde viel Geld in das Museum Sagar, den Modellflugplatz Sagar, das Freizeitzentrum Skerbersdorf, die vier Friedhöfe, die Schaffung des neuen Grenzüberganges nach Leknica und in die Erlebniswelt Krauschwitz investiert. Wobei dieses Objekt in den vergangenen 20 Jahren einen großen Anteil an der finanziellen Misere der Gemeinde hatte. Inzwischen sei hier „ruhigeres Fahrwasser“ erreicht, betonte Bürgermeister Rüdiger Mönch.

Aktuell nimmt das im Jahr 2018 bestätigte Einzelhandelskonzept des Ortskerns in Gestalt des neuen Netto-Marktes Form an. Dieser soll noch 2019 eröffnet werden. Gleich gegenüber hat Krauschwitz die Ruine des früheren Deutschen Hauses erworben, um diesen Schandfleck mitten im Ort endlich zu bereinigen.

Durch die Beteiligung an der Lausitzrunde erhofft sich die Gemeinde dringend benötigte Zuschüsse aus dem Milliardenbudget, das der Bund zu Abmilderung der Folgen des Ausstieges auflegt. Themen wie bessere Autobahnverbindungen, Ausbau der Bahnstrecken und eine Ortsumfahrung liegen auf dem Tisch.