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Jonsdorfer drohen mit Spielabbruch

Tornado Marco Noack befand sich in dieser Szene beim Schuss aufs Jonsdorfer Tor.
Tornado Marco Noack befand sich in dieser Szene beim Schuss aufs Jonsdorfer Tor. FOTO: Joachim Rehle/jor1
Die N ieskyer Tornados sind in dieser Saison inoffizieller „Kreismeister“. Die Mannschaft gewann das Derby gegen die Jonsdorfer Falken klar mit 5:2. Da die Gebirgler das Hinspiel für sich entschieden hatten, Niesky aber das bessere Torverhältnis aufweist, haben die Zinsendorfstädter im Kreis Görlitz die Nase vorn. Von Elke Weinig

Oberliga. In Anwesenheit von Landrat Bernd Lange, dem Vizepräsidenten des Oberlausitzer Sportbundes, Arnim Christgen, und mehr als 450 Zuschauern waren die Falken auch gleich in der 4. Minute in Führung gegangen. Doch die Tornados glichen in der 8. Minute bereits aus. Torschütze war Andreas Brill nach Vorlage von Marcel Linke und Marco Noack. Erneut waren es die Jonsdorfer, denen zwei Minuten später erneut die Führung gelang.

Mit einem Spielstand von 1:2 ging es in die Pause. Schon in der 1. Minute des zweiten Drittels glich Mojmir Musil nach Vorlage von Daniel Bartell und Marcel Linke aus. In der 37. Minute schoss Richard Jandik, unterstützt von Mojmir Musil und Sven Becher, das dritte Tor.

Mit der Nieskyer Führung von 3:2 ging es in die letzte Drittelpause. Doch die Nieskyer ließen sich diesem Sieg nicht mehr nehmen. Alle Angriffe der Jonsdorfer Falken wehrte eine stark spielende Nieskyer Verteidigung und ein souverän haltender Goalie Ronny Greb erfolgreich ab. Im letzten Drittel verletzte sich Marco Noack unter dem linken Auge, spielte aber trotz Schnittwunde weiter. In der 54. Minute schoss Daniell Wimmer nach Vorlage von Marco Noack und Richard Jandik das vierte Nieskyer Tor.

Drei Minuten vor Schluss vollendete dann Daniel Bartell nach Vorlage von Mojmir Musil und Marcel Linke das Nieskyer Glück. Mit diesem Tor hatten allerdings die Jonsdorfer so ihre Probleme und drohten sogar mit Spielabbruch. Mit viel Mühe konnten die Gemüter beruhigt und das Spiel fortgesetzt werden. Am Ende hieß es verdient 5:2 für die Nieskyer Tornados.

Beide Mannschaften haben in dieser Saison im Kreisderby ihre Heimspiele gewonnen. Durch das bessere Torverhältnis wurde jedoch Niesky „Kreismeister“.

Bereits am Vortag war Niesky in der Hauptstadt gegen den ECC Preussen Berlin angetreten, eine eigentlich lösbare Aufgabe. Doch es war nicht der Tag der Tornados. Im ersten Drittel sah alles noch gut aus. Die Berliner gingen zwar in der 4. Minute in Führung. Aber Mojmir Musil glich nach Vorlage von Bartell und Greulich in der 10. Minute aus.

Mit 1:1 ging es in die erste Drittelpause. Doch im zweiten Drittel trafen nur die Preussen das Nieskyer Tor. Mit einem Spielstand von 3:1 begann das letzte Drittel. Munter ging die Torparade der Hauptstädter weiter. Erst nach 48 Minuten beim Spielstand von 5:1 gelang Daniell Bartell nach Vorlage von Sebastian Greulich das zweite Nieskyer Tor. Vier Minuten später war es dann Marco Noack, der nach Vorlage von An-dreas Brill noch mal den gegnerischen Kasten traf. In der 54. Minuten machten die Preussen mit dem 6:3 den Sack zu. Enttäuscht und ohne Punkte fuhren die Nieskyer nach Hause.