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Jenny und Torsten Bierl sind über Finn-Iker sehr glücklich

Jenny und Torsten Bierl mit Finn-Iker, ihrem ersten Kind.
Jenny und Torsten Bierl mit Finn-Iker, ihrem ersten Kind. FOTO: mat1
Weißwasser/Tschernitz. Mit acht Tagen Verspätung hat Finn-Iker im Kreiskrankenhaus Weißwasser das Licht der Welt erblickt. Er wurde am 8. April um 12.36 Uhr mit einem Gewicht von 3340 Gramm und einer Größe von 52 Zentimetern geboren. Martina Arlt/mat1

Für diesen besonderen Moment hatte Vater Torsten Bierl Sonderurlaub von der Bundeswehr bekommen. Der Berufssoldat ist derzeit in Hürth bei Köln stationiert. Seine Heimat ist in Brühl. "Der Name Finn schwebte uns schon immer vor, doch er war zu kurz", erzählt Torsten von der Namenswahl. "So setzten wir noch Iker hinzu, das ist ein baskischer, spanischer Name."

Das Paar lernte sich vor elf Jahren über das Internet kennen. Jenny aus Tschernitz (29 Jahre, Angestellte) und Ehemann Torsten (38) legten ihren Wohnort nach Schönefeld. 2009 feierten sie ihre Hochzeit im Hornower Schloss bei Spremberg.

Doch bevor es nun mit ihrem ersten Kind in ihre eigene Wohnung wieder nach Schönefeld geht, wird Jenny mit Finn-Iker für vier Wochen in ihr Elternhaus in Tschernitz einziehen. Zur großen Familie gehören die Großeltern Edith und Willi Bierl aus Brühl, Ralf und Nanett Vietzke aus Tschernitz, Lothar und Monika Fortuniak aus Potsdam sowie die Großtante Birgit Vietzke.

Auch Torsten wird noch für einige Tage in der Lausitz bleiben, bevor es zum Lehrgang geht. Er beherrscht neben Deutsch Französisch, Spanisch und Englisch. Nun soll noch Serbisch dazu kommen. "In meiner Bundeswehrzeit war ich schon oft in der Welt unterwegs, auch für mehrere Jahre in Madrid. Der nächste Umzug mit der ganzen Familie ist schon für nächstes Jahr vorprogrammiert. Dann geht es von Schönefeld für vier Jahre nach Belgrad", kündigt Torsten Bierl an.

Noch weiß die junge Familie nicht, wohin die "große Reise" irgendwann einmal hingehen wird. "Wünschen würde ich mir den Bundeswehrstandort Weißkeißel oder Dresden, aber bis dahin vergeht noch viel Zeit", sagt der Berufssoldat.